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| Sekretariat der Deutschen Volksgruppe in Kopenhagen Leiter: Jan Diedrichsen
Peder Skrams Gade 11 DK-1054 København K Dänemark
E-Mail: sekretariat@bdn.dk Handy: +45 22 30 8876 Telefon: +45 33 15 2250 Fax: +45 33 93 2402
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 Donnerstag
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| Bildtext: v.l.n.r.: Hoher Kommissar Knut Vollerbæk, ECMI Stellvertretende Direktorin Eva Chylinski, Sekretariatsleiter und FUEV-Beauftragter Jan Diedrichsen, Sekretär des Minderheitenrates Thede Boysen. |
In Warschau trifft sich die OSZE und der neue Hohe Kommissar für nationale Minderheiten stellte sich vorDie Organisation für Sicherheit- und Zusammenarbeit (OSZE) trifft sich derzeit mit Vertretern von Nicht-Regierungsorganisationen und zivilgesellschaftlichen Akteuren in Warschau zur „Human Dimension Implementierung Meeting", die Konferenz endet am kommenden Donnerstag. Themen sind unter anderem die Situation der nationalen Minderheiten in Europa, die Frage von Toleranz und Nicht-Diskriminierung sowie die besondere Situation der Sinti- und Roma stehen ebenfalls auf dem Programm.
Der neue neue Hohe Kommissar für nationale Minderheiten, Knut Vollerbæk, ehemaliger Außenminister Norwegens, nutzte die Konferenz, um seine erste offizielle Rede als neuer Hoher Kommissar zu halten. Vollerbæk hat den Posten, der 1992 eingerichtet wurde, von Rolf Ekéus übernommen. Vollerbæk sprach in seiner Grundsatzerklärung über die Bedeutung der Minderheitenfragen für die Sicherheitslage in Europa. Die Geschichte habe gelehrt, wie schnell ethnische Spannungen auch in Gewaltanwendung münden könnten und der Hohe Kommissar forderte Respekt vor der Vielfalt in Europa: „Die Staaten, sowie die internationale Gemeinschaft müssen die nationalen Minderheiten als gleichwertige Partner behandeln, die im Prozess der Implementierung der gesellschaftlichen Entwicklungen - sowohl im Bereich der Wirtschaft, des sozialen Sektors sowie im kulturellen Bereich - aktiv eingebunden werden", so der neue Hohe Kommissar bei der Eröffnung der Konferenz in Warschau.
In der deutschen Delegation war als Vertreter der autochthonen Minderheiten in Deutschland, der Leiter des Sekretariats des Minderheitenrates in Berlin, Thede Boysen, vertreten.
Dass es derzeit diplomatische Reibungen zwischen den Vereinigten Staaten (ebenfalls Mitglied in der OSZE) und der Russischen Föderation gibt, wurde bereits bei der Eröffnungsveranstaltung deutlich, als die amerikanische Botschafterin unter anderem die Kosovo-Frage aufwarf und den Mord an der Journalisten Anna Politkowskaja in Russland kritisch ansprach. Der russische Vertreter antwortete knapp und verbat sich eine „schulmeisterhafte Belehrung" von Seiten der USA.
Als Vertreter der Nicht-Regierungsorganisationen war Sekretariatsleiter und FUEV-Beauftragter Jan Diedrichsen in Warschau delegiert. Am Rande der Konferenz kam es zum Gespräch mit dem neuen Hohen Kommissar für Minderheiten Knut Vollerbæk mit dem sich die Besucher aus dem deutsch-dänischen Grenzland auf „Skandinavisch" unterhielten.
Bildtext: v.l.n.r.: Hoher Kommissar Knut Vollerbæk, ECMI Stellvertretende Direktorin Eva Chylinski, Sekretariatsleiter und FUEV-Beauftragter Jan Diedrichsen, Sekretär des Minderheitenrates Thede Boysen.
Alle Reden und auch die Erklärung der autochthonen Minderheiten in Deutschland können im Internet unter http://www.osce.org/odihr/ nachgelesen werden
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CDU-Arbeitskreis Europa besucht das Sekretariat in Kopenhagen5. September 2007 Unter der Leitung des Abgeordneten Manfred Ritzek hat der Arbeitskreis Europapolitik der CDU-Fraktion im schleswig-holsteinischen Landtag am 5. September 2007 das Sekretariat der deutschen Volksgruppe in Kopenhagen besucht. Den Vorsitzenden der Arbeitsgruppe begleiteten die Landtagsabgeordnete Hartmut Hamerich, Niclas Herbst, Susanne Herold, Peter Sönnichsen und der wissenschaftliche Referent Harald Johnke.
Sekretariatsleiter Jan Diedrichsen berichtete über die Aufgaben der Vertretung der deutschen Minderheit in Kopenhagen und über die aktuelle Situation der Volksgruppe im Allgemeinen. Neben der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit wurden auch das europäische Engagement der Minderheiten besprochen.
Der Besuch der Landtagsabgeordneten setze sich mit Gesprächen auf Christiansborg fort. Unter anderem trafen die Abgeordneten mit dem Vorsitzenden des Verteidigungsausschusses, dem nordschleswigschen Abgeordneten der Konservativen, Allan Niebuhr und dem finanzpolitischen Sprecher der Konservativen, Christian Wedell-Neergaard, zusammen.
Chefredakteur Siegfried Matlok, Der Nordschleswiger, informierte über aktuelle Ereignisse der dänischen Europapolitik.
 Foto von links: Harald Johnke, Niclas Herbst, Hartmut Hamerich, Susanne Herold, Peter Sönnichsen, Manfred Ritzek und Sekretariatsleiter Jan Diederichsen. |
Sekretariatsleiter moderiert Minderheitenpodiumsdiskussion in Flensburg31. August 2007 Der Föderalistische Union Europäischer Volksgruppen (FUEV) hat am vergangenen Wochenende, am Freitag den 31. August, in Flensburg gemeinsam mit dem Bund Deutscher Nordschleswiger (BDN) und Sydslesvigsk Forening (SSF) eine Round-Table Diskussion zum Thema Bildung und die Bedeutung für die Minderheiten durchgeführt.
Im Rahmen der Konferenz diskutierten die autochthonen Minderheiten Deutschlands - Friesen, Sorben und die dänische Minderheit - sowie die deutsche Minderheit aus Dänemark über den derzeitigen Stand der Bildung bei den Minderheiten. Die Moderation hatte Sekretariatsleiter Jan Diedrichsen inne.
Die FUEV - der größte Dachverband der autochthonen, nationalen Minderheiten in Europa, hat 2006 während ihres Kongresses in Bautzen / Budysin die Charta der autochthonen, nationalen Minderheiten verabschiedet. In dieser Charta sind 13 Grundrechte der europäischen Minderheiten aufgelistet. Die FUEV wird Jahr für Jahr eines dieser Grundrechte analysieren. Als erste Grundrecht wurde das Recht auf Bildung analysiert und zum Kongress der FUEV 2007 in Tallinn. Estland „qualifiziert". Das europäische Grundrecht soll nun im Rahmen von Regionalkonferenzen vor Ort in den Minderheitenregionen untersucht werden. Das deutsch-dänische Grenzland bildete den Rahmen für eine solche Analyse der Minderheitenbildungssysteme in Deutschland und Dänemark.
 Jan Diedrichsen, Deutsche Minderheit in Nordschleswig, Ingwer Nommensen, Vorsitzender des Friesenrates; Olaf Runz, Dänische Minderheit in Südschleswig, Jan Nuck, Lausitzer Vorsitzender der – Lausitzer Sorben; Claus Diedrichsen, Deutsche Minderheit |
Minderheitenbeauftragte besucht Sekretariat in Kopenhagen20.-21. August 2007 Die Beauftragte für Minderheiten und Kultur des Ministerpräsidenten in Schleswig-Holstein, Caroline Schwarz, Schleswig, hat dem Sekretariat der Deutschen Volksgruppe in Kopenhagen einen Besuch abgestattet. „Es freut mich, erstmals hier in Kopenhagen zu Gast zu sein und auch den neuen Sekretariatsleiter Jan Diedrichsen zu treffen. Die Vertretung der Minderheit an Regierung und Parlament in Kopenhagen hat einen guten Ruf, und es war interessant, das Wirken des Sekretariats vor Ort erläutert zu bekommen," erklärte Caroline Schwarz im Anschluss an ihren Besuch, an dem auch der Hauptvorsitzende des Bundes Deutscher Nordschleswiger, Hinrich Jürgensen, teilnahm.
In einem Gespräch mit der Folketingsabgeordneten Bente Dahl (Radikale Venstre) wurden verschiedene minderheitenpolitische Themen und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Allgemeinen diskutiert. Bente Dahl ist sowohl Mitglied im Kontaktgremium für die deutsche Minderheit als auch für die dänische Minderheit.
Unter anderem kam es auch zu einem Treffen mit dem Leiter des Goethe Instituts in Kopenhagen, Dr. Matthias Müller-Wieferig und der Schulleiterin der Sankt-Petri-Schule, Dagmar Leng Mortensen, sowie dem Vorsitzenden Schulkommission der Sankt-Petri-Schule, Stefan Reinel. „Es war interessant und für mich sehr positiv zu erfahren, wie einmütig meine Gesprächspartner darüber berichtet haben, dass die deutsche Sprache und Kultur sowie Deutschland im Allgemeinen in Dänemark einen positiven Image-Wandel durchläuft", zieht Caroline Schwarz ein positives Fazit ihres ersten Besuchs im Kopenhagener Sekretariat.
 Foto von links: BDN-Vorsitzender Hinrich Jürgensen, Folketingsmitglied Bente Dahl, Minderheitenbeauftragte Caroline Schwarz und Sekretariatsleiter Jan Diederichsen. |
Sekretariatsleiter zur Konferenz der Atlantik Brücke11.-15. Juli 2007 Die Atlantik Brücke e. V. hat kürzlich ihre siebte „Young Leaders Konferenz" in Krajn bei Ljubijana / Laibach in Slowenien veranstaltet. Rund 50 junge Führungskräfte aus 25 europäischen Ländern und den Vereinigten Staaten trafen zusammen, um über die zukünftige weltpolitische Entwicklung im Spannungsfeld der Supermacht USA und den potentiellen Supermächten China, Russland und der Europäischen Union zu diskutieren. Als Teilnehmer Dänemarks war Sekretariatsleiter Jan Diedrichsen zu der Konferenz eingeladen. An der Tagung nahmen unter anderem auch der Chef des Stabs Politische Planung und Grundsatzfragen im Bundeskanzleramt, Mathias Graf von Kielmansegg und der schwedische Riksdags-Abgeordnete Tomas Tobé teil.
Unter der tatkräftigen Leitung des Ehrenvorsitzenden Walther Leisler Kiep und der geschäftsführenden Vorsitzenden Beate Lindemann fanden vier intensive und sehr ergiebige Konferenztage statt, bei denen neben dem politischen Austausch zwischen den Teilnehmern vor allem das Kontakte knüpfen und der persönliche Austausch im Mittelpunkt stand.
„Es war ein sehr spannendes Erlebnis an der Konferenz teilnehmen zu dürfen, und es wurden Kontakte und Freundschaften geknüpft, die sicher auch für die jeweilige Arbeit jedes Teilnehmers gewinnbringend sein werden. Doch vor allem hat es sehr viel Spaß gemacht, mit Menschen zu diskutieren und zusammen zu sein, die aus sehr unterschiedlichen Hintergründen stammen. Als Beispiel - der Teilnehmer aus Zypern musste während der Tagung ganz eilig abreisen und am darauf folgenden Tag rief er uns an und konnte mitteilen, dass er zum Innenminister seines Landes berufen worden war", erzählt Jan Diedrichsen, dem auch der sehr engagierte und überzeugende Vortrag des ehemaligen Verteidigungsministers und Kandidaten als Ministerpräsident des Bundeslandes Schleswig-Holstein, Volker Rühe, in Erinnerung geblieben ist. „Volker Rühe hat mit sehr viel Überzeugungskraft und sehr guten Argumenten dafür geworben, dass die Türkei und die Ukraine in die Europäische Union gehören", so Diedrichsen.
Die Teilnehmer der Young Leader Konferenz wurden am Ende der Tagung feierlich durch Walther Leisler Kiep zu neuen Young Leaders der Atlantik Brücke ernannt und gehören damit dem Netzwerk „Atlantik Brücke" als Young Leader an. Die eigentliche Atlantikbrücke hat rund 500 Mitglieder unter ihnen Helmuth Kohl, Helmuth Schmidt und Joshka Fischer.
Die Atlantik Brücke wurde 1952 vom Hamburger Bankier Eric M. Warburg, der späteren Chefredakteurin und Herausgeberin der Wochenzeitung „Die Zeit", Marion Gräfin Dönhoff, und anderen Hamburgern mit Sitz in Bonn gegründet.
Anfangs konzentrierte sich der Verein auf die Bildung von Netzwerken im politischen und wirtschaftlichen Bereich. Später kamen Austauschprogramme für Studenten, Lehrer, Professoren, junge Führungskräfte, Journalisten und Militärs hinzu.
Die „Atlantik-Brücke" hat ihren Sitz im Magnus-Haus (Haus des Physikers Heinrich Gustav Magnus am Kupfergraben) in Berlin-Mitte.
 Foto von links: Sekretariatsleiter Jan Diedrichsen, ehemaliger Verteidigungsminister Volker Rühe und Mitglied des Riksdagen in Schweden Tomas Tobé. |
Erster Bericht bei der Delegiertenversammlung des Bundes Deutscher Nordschleswiger30. April 2007 Der neue gewählte Sekretariatsleiter Jan Diedrichsen legte nach 119 Tagen seinen ersten „Tätigkeitsbericht" über seine Arbeit in Kopenhagen ab. Anlass war die Delegiertenversammlung des Bundes Deutscher Nordschleswiger, am 30. April 2007, das höchste Gremium der deutschen Minderheit in Dänemark.
Sankelmark: Die neue Mannschaft stellt sich vor
BDN-Interna im neuen JahrDie in regelmäßigen Abständen erscheinende digitale Informationsschrift des Bundes Deutscher Nordschleswiger – die BDN-Interna – ist erstmalig in diesem Jahr erschienen. Der Newsletter informiert über die neusten Begebenheiten in der Minderheit und kann im Haus Nordschleswig bei Harro Hallmann als elektronische Ausgabe bestellt werden.
Hier findet sich die Januar-Ausgabe der BDN-Interna.
Für weitere Informationen: www.nordschleswig.dk
Neujahrsempfang des Präsidiums des Folketings 9. Januar 2007 Der Tradition entsprechend, lud das Präsidium des Folketings – unter Vorsitz des Parlamentspräsidenten Christian Mejdahl - am 9. Januar zum Neujahrsempfang / Nytårskur nach Christiansborg in Kopenhagen ein.
Neben Abgeordneten und Ministern aus Dänemark waren auch viele Vertreter des diplomatischen Corps anwesend. Die deutsche Minderheit aus Nordschleswig war ebenfalls vertreten, um die besten Wünsche für 2007 vom Folketingspräsidenten Mejdahl zu empfangen. Der BDN-Hauptvorsitzende Hinrich Jürgensen, Chefredakteur Siegfried Matlok und der Kopenhagener Sekretariatsleiter Jan Diedrichsen nahmen an der Veranstaltung teil.
Jan Diedrichsen neuer SekretariatsleiterDer Hauptvorstand des Bundes Deutscher Nordschleswiger (BDN) hat am 11. Dezember 2006 Jan Diedrichsen zum neuen Leiter des Sekretariats der deutschen Volksgruppe in Kopenhagen gewählt.
Er wird damit Nachfolger von Siegfried Matlok, der den Posten seit der Gründung des Sekretariats im Jahr 1983 inne hat.
„Ich bedanke mich für das Vertrauen und werde mein Bestes geben, um den vertrauensvollen Posten voll auszufüllen", erklärte Jan Diedrichsen im Anschluss an die Wahl.
"Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit der neuen Mannschaft an der Spitze des Bundes Deutscher Nordschleswiger", so Diedrichsen. Auch der Hauptvorsitzende der deutschen Minderheit wurde im November neu gewählt - am 1. Januar 2007 übernahm Hinrich Jürgensen die Leitung des BDN.
Das Sekretariat der Deutschen Volksgruppe in Kopenhagen vertritt die Anliegen der deutschen Minderheit beim dänischen Parlament, dem Folketing und der dänischen Regierung.
Das Sekretariat wurde 1983 eingerichtet,
Zur Person
Jan Diedrichsen wurde am 10. November in Sonderburg geboren und von Beruf Journalist.
Jan Diedrichsen war Gründungsmitglied der jungen SPitzen, der politischen Jugendorganisation der deutschen Volksgruppe und Präsident der Jugend Europäischer Volksgruppen.
2006 erhielt Diedrichsen den europäischen Minderheitenmedienpreis der MIDAS.
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