Der BDN - die Dachorganisations der deutschen Volksgruppe in Dänemark







Bund Deutscher Nordschleswiger
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Der Nordschleswiger

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Das Jahr 2011 war für die Zeitung das schwerste seit Langem

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„Es soll immer ein kleiner Wikinger in der Luft sein“

Das namenlose Kleinkind


BDN-Ausflügler trotzten Regen

Tagesausflug des BDN-Sonderburg führte nach Hamburg u.a. in den Tierpark Hagenbeck
Eine kleine Schar Hamburgfahrer trat am Samstagmorgen, bei durchwachsenem Wetter, die Fahrt nach Hamburg an, um Hagenbecks Tierpark und den Hafen Hamburgs zu erleben. Mit strahlendem, beinahe wolkenlosem Himmel wurden wir dort empfangen, bis sich dieser nach zwei Stunden sich in ein paar gewaltige Gewitterschauer verwandelte. Deshalb hat es keiner geschafft alle 210 der bei Hagenbeck vertretenen Tierarten zu begutachten, ein Muss war aber, das im Juli geborene Elefantenbaby „Rani“.

Nicht nur das Wetter stellte uns auf die Probe, auch unser Bus tat es, der wollte bei der Weiterfahrt nicht anspringen. Doch durch den Einsatz eines anderen hilfsbereiten fremden Busfahrers konnten wir unsere Fahrt fortsetzen.

Auf einer dann verspätet angetretenen Barkassenfahrt durch den Hamburger Hafen wurde uns alles mögliche (und unmögliche) vom Kapitän erklärt, wieviele Schiffe jährlich den Hafen anliefen, wieviele Container ein solcher Ozeanriese (z. B. die Mærsk Singapore, an der wir vorbei schipperten) laden kann, wie alt die Schleusenanlagen sind, die wir durchfuhren, und vieles mehr. Zahlen die wir wegen niederprasselnden Regen auf dem Schiffsdach, Lärm der der anderen Fahrgäste oder einen krächzenden Lautsprecher nicht verstandenen – was macht's - alle diese Zahlen hatte man doch schon vor der Rückkehr vergessen. Aber durchgeschaukelt wurden wir bei der zweimaligen Überquerung der Elbe.

Zügig es dann anschließend zum Abendessen nach Nortorf in eine Gaststätte, die uns aus unserer vorjährigen Ratzeburgfahrt noch in guter Erinnerung war, und gut gestärkt traten wir die Heimfahrt an.


Kieler Vielfalt

BDN-Sonderburg machte Tagesausflug in die Landeshauptstadt
Sonderburg/Sønderborg

Die dunklen Wolken ließen die 16 BDN-Ausflügler am Bußund Bettag hinter sich, als sie sich Richtung Kiel aufmachten. Dort stiegen in Mettenhof Anke und Gerd Stolz zu. Mit ihm hatten sich die Sonderburger einen fachkundigen Kenner der Landeshauptstadt gesichert, der neben Informationen auch so manche Anekdote zu erzählen wusste.
Zuerst wurde der Aussichtspunkt Wik angesteuert, um von dort einen Blick auf die Schleusenanlagen vom Nord-Ostsee-Kanal zu werfen. Diese 1895 von Kaiser Wilhelm II. eingeweihte künstliche Wasserstraße ist die meist befahrene der
Welt: Pro Jahr werden 90 Millionen Tonne Fracht von 44.000 Schiffen über das Wasser transportiert. Dazu kommen noch an die 15.000 Segler.
Über den Kanal informierte der einstige Lotse und Kapitän zur See Herr Föge. Der 100 Kilometer lange Kanal verbindet die Elbe bei Brunsbüttel mit der Ostsee, so sparen Reeder den 240 Seemeilen lange Umweg über den Skagerrak. Der Kanal wird von zehn Hochbrücken überspannt, es gibt zwei Tunnel zwölf Weichen und 14 Fähren, die gratis sind.
Bei einem Gang über die Holtenauer Hochbrücke konnten diese Dimensionen mit den Augen erfasst werden, ehe es mit dem Bus zum wind umtosten Leuchtturm mit der »Drei-Kaiser-Halle« ging: Friedrich III. hatte den Bau geplant, Wilhelm I. den Grundstein gelegt und Wilhelm II den Kanal am 21. Juni1895 eingeweiht.
Nach einer Mittagspause, die ein jeder nach Lust und Laune verbrachte – die meisten schlenderten über die Fußgängerzone – ging es nach Moorsee zum Druckzentrum der Kieler Nachrichten (KN). Die von Reinhard Penner gegebenen
Informationen ließen die Sonderburger kaum aus dem Staunen herauskommen. 60 unterschiedliche Produkte werden dort
gedruckt, in einem Dreischichtendienst, der sich auf 145 bis 150 Männer und Frauen verteilen. Das heißt auch, die Maschinen stehen niemals still.
Die Druckmaschine hat enorme Maße: Sie ist 38 Meter lang, achtMeter breit, 17 Meter hoch und wiegt 650 Tonnen. Das Papier wird mit einem Tempo von fast 50 km/h durch die Anlage gezogen. Eine Zeitung ist in fünf Sekunden fertig. Die KNmit einer Auflage von werktags 115.000 Stück (145.000 sonntags) ist fertig gefaltet in knapp zwei Stunden gedruckt. Dafür werden 15 Rollen Papier á eine Tonne verbraucht. Im Jahr laufen im Druckzentrum 27.000 Tonnen Papier
durch dieMaschine. BDN-Vorsitzender Helmuth Petersen bedankte sich im Namen der Ausfügler bei den Referenten, vor allem bei Gerd Stolz, denn »einen Fachkundigeren hätten wir nicht kriegen können. Dein Herz schlägt für Kiel«, so Helmuth Petersen. Gerd Stolz bedankte sich seinerseits, dass er und seine Frau dabei sein durften.
Ein dickes und verdientes Lob gab es für Carsten Kromand, dem Planer des Tagesausflugs.
Dieser wurde abgerundet mit einem Spargel-Essen in Gettorf, ehe sich die Reisegesellschaft Richtung Sonderburg auf den Weg machte, mit dunklen Wolken, die ab Eckernförde ihren Inhalt ausschütteten.




BDN wünscht eine Jugendorganisation

Generalversammlung des BDN-Sonderburg: Junge Leute für Kultur gewinnen / Liederabend: gewagt und gewonnen / Kleines Defizit
Sonderburg/Sønderborg

Der BDN-Vorsitzende Helmuth Petersen wünscht sich eine eigene Jugendorganisation im BDN ähnlich wie die JungenSpitzen für die Schleswigsche Partei. Es müsste möglich sein, jüngere Leute für Kultur zu gewinnen. Darin sah er eine besonders wichtige Aufgabe für den Vorstand.
Das sagte er auf der Generalversammlung, die am Sonnabend im Vortragsraum der Bücherei mit 27 Mitgliedern durchgeführt wurde.
Anlass war in seinem Jahresbericht die Mitteilung, das die Familienfahrt nach Tolk wegen zu geringer Beteiligung habe ausfallen müssen.
Im Gegenzug hatte der BDN mit dem Liederabend etwas Neues gewagt und gewonnen. Alle Anwesenden hätten einen »wunderbaren musikalischen Abend«, so Petersen, erlebt, gestaltet von Marion Petersen und Gesa Thomsen. Diese beiden werden am 25. April einen weiteren anbieten, dieses Mal mit Musicalund Filmmusik.
Auf großen Zuspruch war mit 46 Teilnehmern auch der Tagesausflug nach Ratzeburg gestoßen. Populärer werde auch derWeihnachtsmarkt, zu dem mittlerweile Busfahrten aus anderen Orten organisiert werden.
So eine Veranstaltung könne nicht ohne Helfer durchgeführt werden. Es gebe Mitglieder, die, wenn sie angesprochen würden, ihre Hilfe zusagten. Doch, so ein Stoßseufzer des Vorsitzenden, wünsche sich der BDN vorher Zusagen, um einen Arbeitsplan erstellen zu können. Er appellierte er an die Anwesenden, sich für den Liederabend schonmal bei Helene Iwersen zumelden.
Das Jahr 2008 war nach seinen Aussagen wieder ein »ereignisreiches«, in dem es gelungen sei, die Zusammenarbeit mit den Ortsvereinen Fördekreis und Norderharde zu intensivieren wie auch die für Fußballfahrten mit dem Ortsverein Apenrade.
Durch eine Zusammenarbeit könnten Veranstaltungen besser koordiniert, Anzeigen gebündelt und ein Überangebot vermieden werden.
Helmuth Petersen sprach auch den zwei Mal jährlich erscheinenden Rundbrief an. In dieser Verbindung sei ein Fragebogen an die Mitglieder verschickt worden, um a) zu erfragen, inwieweit er genutzt und verbessert werden könne und b), um Ideen für weitere Angebote zu bekommen.
Der Vorsitzende dankte dem Vorstand für die Arbeit und nannte mit Jörn Petersen und Carsten Kromand zwei, die an der Planung und Durchführung des »Tages an der Ostküste« mitgearbeitet hätten.
Er dankte abschließend auch der Schule, die bereitwillig Räumlichkeiten zur Verfügung stelle wie auch dem Bürgerverein für die finanzielle Spritze.
Der Kassenbericht von Helene Iwersen wies ein kleines Defizit auf, das den Ausflügen anzulasten ist. Für diese gewähre der BDN nämlich einen Zuschuss.
Die Wahlen waren zügig abgehalten. Jörn Petersen, Jürgen Krüger und Revisor Werner Ladiges nahmen eine Wiederwahl an. Für den ausgeschiedenen Revisor Söncke Christiansen wurde Hans Emil Carstensen gewählt.
Mit Applaus wurde die Zusage von Marion Petersen begleitet, stellvertretend für Theaterobmann Niels Güttel tätig zu sein.
Der Vorstand hatte sich nach dem Jahrestreffen wie folgt konstituiert: Vorsitzender Helmuth Petersen, Vize Jörn Petersen, Kassiererin Helene Iwersen, Schriftwart Jürgen Krüger und Beisitzer Nis Hoi. Zum erweiterten Vorstand gehören Theaterobmann Niels Güttel und Carsten Kromand als Kontaktmann für Veranstaltungen.





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