Der BDN - die Dachorganisations der deutschen Volksgruppe in Dänemark







Bund Deutscher Nordschleswiger
Deutsches Generalsekretariat
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Der Nordschleswiger

Das Regentenpaar besuchte gestern Ripen

Janni Gade will nicht mehr

Die Weite der Landschaft fasziniert

Rettung in der Not – aber wie?

Aufräumtag im Gemeindehaus

Erste Halbzeit erfolgreich gemeistert

Krimireife Verfolgungsjagd wegen eines DVD-Players


Nachrichtenarchiv 2009

BDN Hauptvorsitzender Hinrich Jürgensen, Landtagspräsident Torsten Geerdts und Landtagsdirektor Prof. Dr. Utz Schliesky


Nordschleswig-Gremium tagte im Haus Nordschleswig

Die 64. Sitzung des Nordschleswig-Gremiums fand am Montag, den 7. Dezember im Haus Nordschleswig in Apenrade statt. Dem Gremium gehören Mitglieder des Landtages, des Bundestages und des Bundes Deutscher Nordschleswiger an. Das Gremium - unter dem Vorsitz des Landtagspräsidenten Torsten Geerdts - ist Kontaktorgan zwischen Land- und Bundestag und der deutschen Volksgruppe.

Die Sitzung am Montag war die erste des Gremiums nach den Wahlen zum Land- und Bundestag.
Auf der Tagesordnung standen unter anderem aktuelle Fragen zur Lage der deutschen Volksgruppe, insbesondere auch aus dem Schulbereich.

Unter den Teilnehmern waren neben dem Landtagspräsidenten Torsten Geerdts die Landtagsmitglieder Susanne Herold, CDU; Heike Franzen, CDU; Petra Nicolaisen, CDU; Astrid Damerow, CDU; Johannes Callsen, CDU; Birte Pauls, SPD; Marion Sellier, SPD; Lothar Hay, SPD; Carsten-Peter Brodersen, FDP; Jens-Uwe Dankert, FDP; Rasmus Andresen, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN; Heinz-Werner Jezewski, DIE LINKE sowie die Bundestagsabgeordneten Ing-bert Liebing, CDU; Sönke Rix, SPD und Jürgen Koppelin, FDP.

Hauptvorsitzender Hinrich Jürgensen freute sich über die rege Beteiligung und betonte: „Es ist uns sehr wichtig, dass Minderheitenpolitik auch in Zukunft fraktionsübergreifenden Kon-sens findet. Die Minderheiten sind letzten Endes die Verlierer, wenn sie zum Streitpunkt der Politik werden. Auch hier ist dieses Gremium ein Vorbild.“

Zu den konkreten Beschlüssen der Sitzung gehörte eine Informationsveranstaltung zum Thema Minderheiten im Landtag – voraussichtlich im ersten Halbjahr 2010.



Besuch der SPD Landtagsfraktion im Haus Nordschleswig

Von links: Generalsekretär Uwe Jessen, SP Chef Gerhard Mammen, Minderheitenpolitische Sprecherin Birte Pauls, BDN Hauptvorsitzender Hinrich Jürgensen, Referentin Silke Schielberg, Kulturpolitischer Sprecher Hans Müller, MdL Rolf Fischer, SP Sekretär Toft

Die Grenzen Nordschleswigs

Ministerin definiert auf Wunsch der deutschen Minderheit Grenzen Nordschleswigs

Innen- und Sozialministerin Karen Ellemann hat in einem Schreiben an den Bund Deutscher Nordschleswiger dem Wunsch der deutschen Minderheit entsprochen, die Gültigkeit der von Dänemark eingegangenen Abkommen in Bezug auf die Minderheit nicht einzuschränken.

Der Bund Deutscher Nordschleswiger hatte darauf Aufmerksam gemacht, dass mit der dänischen Kommunalreform das Gebiet der vier neuen Kommunen Nordschleswigs kleiner ist, als das Gebiet des ehemaligen Amtes Nordschleswig, dass dies aber nicht bedeuten dürfe, dass Abkommen wie die Sprachencharta und die Rahmenkonvention des Europarates in ihrer geografischen Gültigkeit eingeschränkt würden.

BDN Hauptvorsitzender Hinrich Jürgensen freut sich über das Entgegenkommen der dänischen Regierung: „Die Antwort der Ministerin ist ein konkretes Beispiel für die gute Zusammenarbeit zwischen der deutschen Minderheit und der dänischen Regierung.“
Die Ministerin ist Kraft Amtes Vorsitzende des Kopenhagener Kontaktausschusses, dem Mitglieder der Fraktionen des dänischen Parlaments und der deutschen Volkgsruppe angehören.


BDN Hauptvorstand zu Finanzen und Wahlerfolg

Der Hauptvorstand des Bundes Deutscher Nordschleswiger hat sich am 23. November mit den Haushalten 2009 – 2011 beschäftigt. Auf Grundlage der vorliegenden Zahlen, sieht es so aus, als ob der Gesamthaushalt der Volksgruppe 2009 ausgeglichen gestaltet werden kann, so Hauptgeschäftsführer Rasmus Hansen. Dies sei, betonte Hauptvorsitzender Hinrich Jürgensen, nur möglich Dank der zusätzlichen Unterstützung aus Berlin in Höhe von 800.000 Euro, mittels der auch der Haushalt 2010 voraussichtlich mit einer runden Null abschließen wird.

Thema der Sitzung war auch eine Nachbesprechung der Wahl. Hinrich Jürgensen dankte allen Wählern, Kandidaten, Wahlhelfern, dem Nordschleswiger und den Verbänden für die Unterstützung und freute sich über das hervorragende Ergebnis.

Auf der Tagesordnung stand auch die Neujahrstagung in Sankelmark, die vom 14. – 17. Januar 2010 stattfindet. Fest steht, dass am Freitag Nachmittag Tom Buk-Swienty (Verfasser des historischen Bestsellers „Slagtebænk Dybbøl“) über die Schlacht bei Düppel berichten wird, so Generalsekretär Uwe Jessen, der auch darauf hinwies, dass 2010 wieder das Heimatmuseum mit ihrem satirischen Kabarett auftreten wird.

Des Weiteren stellte Kommunikationschef Harro Hallmann das Resultat der Fragebogenuntersuchung beim Informationsgespräch am Deutschen Tag vor. Die Rückmeldungen seien durchweg positiv, Länge und Kopplung der Veranstaltung mit der Festveranstaltung wurden von fast allen als richtig empfunden. Insbesondere die Beiträge zur Situation der deutschen Volksgruppe, der Bericht aktuelles aus der dänischen Politik und das Thema Kommunalwahl wurden als besonders wichtig eingeordnet. Darüberhinaus gab es eine Reihe von Themenvorschlägen, die bei der Planung der kommenden Veranstaltungen berücksichtigt werden.

Tag der deutschen Einheit - 3. Oktober 2009

Voriges Nächstes

BDN Hauptvorstand wünscht Sprachpolitik für die Volksgruppe

Der Hauptvorstand des Bundes Deutscher Nordschleswiger beschäftigte sich auf seiner Sitzung am Montag, den 17. August, unter anderem mit der Formulierung einer Sprachpolitik für die deutsche Volksgruppe. Zu diesem Zweck soll eine Arbeitsgruppe bis Anfang des 2010 einen Vorschlag erarbeiten, der dann im April von der BDN Delegiertenversammlung behandelt werden wird.
Der Arbeitsgruppe werden unter anderem Vertreter vom Deutschen Schul- und Sprachverein, vom Nordschleswiger, der Schleswigschen Partei sowie der BDN Hauptvorsitzende, sein Stellvertreter, der Generalsekretär, die Vorsitzende des Kulturausschusses und der Leiter des Sekretariats in Kopenhagen angehören. Sekretär der Arbeitsgruppe ist Kommunikationschef Harro Hallmann. Auf Anregung von Sekretariatsleiter Jan Diedrichsen wird die Arbeitsgruppe sich auch mit der Vorbereitung der Kontrollbesuche des Europarates bezüglich der Sprachencharta und der Rahmenkonvention beschäftigen. Dieses Abkommen gehören zu den wichtigsten internationalen Instrumenten zum Schutz und Förderung von nationalen und sprachlichen Minderheiten.

Weiteres Thema der Hauptvorstandssitzung war die Vorbereitung des Deutschen Tages. Die Festveranstaltung findet am 7. November in Tingleff statt und Generalsekretär Uwe Jessen bat um Vorschläge für ein Motto für die diesjährige Veranstaltung: „Wir suchen ein Motto, dass Nordschleswig, die deutsche Volksgruppe und die bevorstehenden Kommunalwahlen am 17. November verknüpfen.“ Vorschläge werden erbeten an das Generalsekretariat bis zum 1. September.

Des Weiteren berichtete der Vorsitzende der Schleswigschen Partei, Gerhard D. Mammen, über die Vorbereitungen der Kommunalwahl. Er wies auf das Kandidatentreffen am 26. August hin. Außerdem informierte er über den für den 4. September geplanten kommunalpolitischen Ausflug.


Bernard Gaida - Vorsitzender der Deutschen Minderheit in Polen - VdG (Mitte zwischen Hinrich Jürgensen und Uwe Jessen)


Vorsitzender der deutschen Minderheit in Polen zu Besuch

Der Vorsitzende der Deutschen Minderheit in Polen (VdG), Bernard Gaida, besuchte am 13. August 2009 das Haus Nordschleswig. Er führte dort Gespräche mit dem BDN Hauptvorsitzenden Hinrich Jürgensen und Generalsekretär Uwe Jessen (Foto).
Darüber hinaus informierte er sich bei Schulrat Claus Diedrichsen über das Schulwesen der Deutschen Volksgruppe in Nordschleswig.
Anschließend besichtigte er die Deutsche Schule Apenrade und das Deutsche Gymnasium.

Kinvsbergfest 2009


Voriges Nächstes  Bilder-Rotation, vorwärts Stopp
Trotz drohender Wolken blieb es am Sonntag beim traditionellen Knivsbergfest der deutschen Volksgruppe sonnig und trocken.
Lennart Nickelsen, Abteilungsleiter beim Deutschen Jugendverband für Nordschleswig, konnte zufrieden Bilanz ziehen. Etwa 4.000 Gäste hatte das diesjährige Knivsbergfest, das sich wie immer mit einer gelungen Mischung aus Sport, Kultur, formellem Epfang und gemütlichen Gesprächen auszeichnete.

Freude über Bewilligung aus Kiel

Die Minderheitenbeauftragte Caroline Schwarz übergab anlässlich des Knivsbergfestes im Auftrag von Ministerpräsident Peter Harry Carstensen zwei Bewilligungsbescheide an den Generalsekretär des Bundes Deutscher Nordschleswiger, Uwe Jessen. Mit 7.500 Euro wird die historische Beschilderung des Knivsberggeländes gefördert. Das Geld stammt aus dem Verfügungsfonds des Regierungschefs. Weitere 3.500 Euro stellte er jetzt auch der Deutschen Schule in Hadersleben für die Anschaffung neuer Musikinstrumente zur Verfügung.
Neben der er freudigen Nachricht gab es auch moralische Unterstützung für die deutsche Volksgruppe: „Am Berg steht man zusammen, am Berg hält man zusammen“, hob die Vizepräsidentin des Schleswig-Holsteinischen Landtages, Frauke Tengler hervor.

Festrede: "Ehrenamt stärken"

Generalsekretär Uwe Jessen betonte in seiner Festrede, dass die deutsche Volksgruppe sich in der nächsten Zeit gründlich überlegen muss, ob und was wir tun können, um das Ehrenamt zu stärken.
„Jeder Kuchen für ein Kinderfest, der nicht gekauft werden muss, jeder Zaun, der nicht von einem teuren Maler gemalt werden muss und jede Sportsmannschaft, die von einem Freiwilligen betreut wird, spart Geld, ermöglicht mehr Aktivität, bringt zudem noch Spaß und stärkt dazu die Gemeinschaft“, unterstrich Uwe Jessen.


Landtagsdirektor zu Antrittsbesuch in Nordschleswig

Von links: Landtagsdirektor Dr. Schliesky, BDN Hauptvorsitzender Hinrich Jürgensen, Markus Herschbach, Jugendkulturkonsulent
Landtagsdirektor Schliesky informierte sich am 9. Juni im Haus Nordschleswig über die Aktivitäten der deutschen Volksgruppe. Vorgestellt wurde unter anderem das vom Landtag über viele Jahre geförderte DSSV/Blaustich-Projekt Borderland.


Bischofsbesuch im Haus Nordschleswig

Von links: Generalsekretär Uwe Jessen, Vorsitzender der Nordschleswigschen Gemeinde Karl-Jürgen Höft, Pastorin Christa Hansen, BDN Hauptvorsitzender Hinrich Jürgensen, Bischof Gerhard Ulrich und Geschäftsführerin Eva Viedt
Bischof im Sprengel Schleswig und Holstein, Gerhard Ulrich, besuchte am 2. Juni die deutsche Volksgruppe in Nordschleswig, um sich vor Ort über die Arbeit zu informieren.


Landtagsfraktion informiert sich in Nordschleswig

Dabei u.a. die Landtagsmitglieder Karl-Martin Hentschel, Monika Reinhold und Detlef Mathiessen und von BDN Seite Hauptvorsitzender Hinrich Jürgensen und Generalsekretär Uwe Jessen.
Die Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen besuchte am 2. Juni die deutsche Volksgruppe im Haus Nordschleswig um sich über die dänische Kommunalreform zu informieren.


Ausschreibungsgewinner


Die Ausschreibung für die Medienarbeit im Interreg IVA-Projekt „Unter Nachbarn – blandt naboer“ haben folgende Zeitungen gewonnen:

- Jydske Vestkysten
- Der Nordschleswiger
- Schleswig-Hoslteinischer Zeitungsverlag
- Flensborg Avis

Die beiden Projektpartner Sydslesvigsk Forening und Bund Deutscher Nordschleswiger freuen sich auf die Zusammenarbeit. (29. Mai 2009)

Wahlempfehlungen für den 7. Juni

 

Europaparlamentswahl

 

Liebe Nordschleswiger,

Wir fordern Euch auf, am Sonntag, dem 7. Juni, an der Wahl zum Europaparlament teilzunehmen und eure Stimme einem Kandidaten zu geben, der sich auch für die deutsche Minderheit einsetzt.

Darüber hinaus empfehlen wir, Parteien und Kandidaten zu unterstützen, die bereit sind, sich für die Abschaffung der dänischen EU-Vorbehalte einzusetzen. Diese Vorbehalte sind ein Hindernis für die volle Beteiligung Dänemarks an der europäischen Zusammenarbeit.

 

Am 7. Juni pro-europäisch wählen und Kandidaten unterstützen, die:

  • Sich für die Interessen der deutschen Minderheit in Nordschleswig und der Minderheiten Europas stark machen!
  • Sich für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit einsetzen!
  • Die dänischen Vorbehalte abschaffen wollen.
 

Volksabstimmung

Wir fordern alle Nordschleswiger auf, am Sonntag, dem 7. Juni, bei der Volksabstimmung der Änderung des Thronfolgegesetzes zuzustimmen.

Eine Zustimmung zur Änderung des Thronfolgegesetzes bedeutet eine komplette Gleichberechtigung von Männern und Frauen in Bezug auf die königliche Erbfolge.

 

Hinrich Jürgensen

BDN Hauptvorsitzender

Gerhard D. Mammen

Vorsitzender der Schleswigschen Partei

 So von der BDN Delegiertenversammlung am 27. April 2009 angenommen.

Feier zu 60 Jahre Bundesrepublik Deutschland

Im Haus Nordschleswig fand am 19. Mai eine Veranstaltung anlässlich 60 Jahre Bundesrepublik Deutschland statt. Zu den Rednern gehörte der deutsche Botschafter Dr. Jessen (am Rednerpult) und der ehemalige dänische Staatsminister Poul Schlüter (2. v.l.)



Verabschiedung des Gesandten Schönberg

Gesandter Peter Schönberg mit Frau


Der Gesandte Peter Schönberg, an der deutschen Botschaft in Kopenhagen verantwortlich für die Kontakte zur deutschen Volksgruppe und das Grenzland, wurde am 14. Mai 2009 im Rahmen eines feierlichen Empfangs verabschiedet.
BDN Hauptvoritzender Hinrich Jürgensen dankte dem Gesandten für seinen Einsatz: "Wir können und dürfen hier nicht im Einzelnen darüber reden, denn ein großer Teil Ihrer Arbeit findet im Stillen hinter den Kulissen statt.
Aber hervorheben möchte ich dennoch, dass es Ihr Einsatz war, der dazu geführt hat, dass wir auch ein Gespräch mit der Kanzlerin führen durften anlässlich ihres offiziellen Besuchs in Kopenhagen Ende 2006. Das war für uns ein wichtiges Treffen, zeigte es doch, dass die deutsche Volksgruppe ein anerkannter Partner ist."


Der Schweizer Botschafter Viktor Christen und Frau besuchten am 6. Mai die deutsche Volksgruppe im Haus Nordschleswig, von links Botschafter Christen mit Frau, Hinrich Jürgensen, Gerhard Mammen, Nis-Edwin List-Petersen, Uwe Jessen.


BDN Delegiertenversammlung, 27. April 2009

Fotos von der Versammlung

Voriges Nächstes

Dokumentation



BDN Berlinfahrt April 2009


Voriges Nächstes

Mit über 50 Teilnehmern wurde vom 22.-24. April 2009 die Berlinfahrt des BDN durchgeführt.

Ministerbesuch im Haus Nordschleswig

Foto: Ministerin Karen Ellemann mit BDN Hauptvorsitzenden Hinrich Jürgensen (im Hintergrund Folketingsmitglied Jesper Petersen)

Innen- und Sozialministerin Karen Ellemann (Foto, die Ministerin mit BDN Hauptvorsitzenden Hinrich Jürgensen, im Hintergrund Folketingsmitglied Jesper Petersen) besuchte am 20. April in ihrer Eigenschaft als Vorsitzende des Kontaktausschusses das Haus Nordschleswig. Themen der Sitzung waren u.a. die Festlegung der geografischen Grenzen Nordschleswigs, die Förderung der deutschen Sprache, die grenzüberschreitenden Beziehungen und die deutschen Schulen und Kindergärten.
BDN Hauptvorsitzender Hinrich Jürgensen drückte seine Freude darüber aus, dass der erste Besuch der Ministerin im Lande nach ihrer Ernennung Anfang April der deutschen Volksgruppe galt.
An der Sitzung nahmen auch die Folketingsmitglieder Peter Christensen (Venstre), Mike Legarth (Konservative), Lise von Seelen (Sozialdemokraten), Bente Dahl (Radikale Venstre), Jesper Petersen (Sozialistische Volkspartei) und von BDN Seite auch Schulrat Claus Diedrichsen, SP Chef Gerhard D. Mammen, Sekretariatsleiter Jan Diedrichsen und Generalsekretär Uwe Jessen teil.


Projektausschreibung „Unter Nachbarn – blandt naboer“

„Unter Nachbarn“ ist ein grenzüberschreitendes Medienprojekt, an dem sich Tageszeitungen aus dem deutsch-dänischen Grenzland beteiligen können.


Licitation „Unter Nachbarn – blandt naboer“

„Blandt naboer“ er et grænseoverskridende avisprojekt, hvor dagblade fra det dansk-tyske grænseland kan deltage.


BDN Hauptvorstand berät über Kritische Finanzlage 2009

Pressemitteilung: BDN Hauptvorstand berät über Kritische Finanzlage 2009
Wichtigstes Thema der BDN Hauptvorstandssitzung am 20. April war die Haushaltslage der Volksgruppe 2009.
BDN Hauptvorsitzender Hinrich Jürgensen legte dar, dass 2009 für tarifbedingte Lohnkostensteigerungen 11 Millionen Kronen benötigt werden, dass aber nur 9,5 Millionen Kronen zur Verfügung stehen.
Darüberhinaus müssen 2009 die Unterschüsse der Verbände von 2008 in Höhe von knapp 800.00 Kronen ausgeglichen werden.
„Damit fehlen für 2009 2,4 Millionen Kronen, die wir nur mit äußerster Sparsamkeit und absoluter Haushaltsdisziplin auffangen können,“ mahnte der Hauptvorsitzende. Er wies darauf hin, dass er zusammen mit dem stellvertretenden Hauptvorsitzenden Kurt Seifert und Generalsekretär Uwe Jessen Gespräche mit den Verbänden über grundsätzliche Einsparungsmöglichkeiten führt.
„Die Frage an die Verbände ist: Wenn wir heute von vorne anfangen könnten, wie würden unsere Angebote und Strukturen dann aussehen?“, so Generalsekretär Uwe Jessen zu Sinn und Zweck der Verbandsgespräche.
Der Hauptvorstand beschloss, trotz der ernsten Lage keine Haushaltssperre auszusprechen, da die Sachmittel von vornherein schon auf ein Minimum gekürzt worden sind.
Auf der Tagesordnung stand des Weiteren ein Antrag des Schul- und Sprachvereins den Verkaufserlös der ehemaligen Schule Seth-Uberg in Höhe von etwa 600.000 Kr. für zwei sonst nicht finanzierbare Projekte benutzen zu dürfen.
Dies sind die obligatorische Regenwassertrennung bei der Schule Sonderburg und der Kauf eines Pavillons für die Schulfreizeitordnung der Schule Hadersleben, die nach dem explosiven Wachstum bei den Schülerzahlen aus allen Nähten platzt.
Nach prinzipiellem Einverständnis des Bundesinnenministeriums stimmte der Hauptvorstand der Verwendung der Mittel wie vorgeschlagen zu.

Neue Mitarbeiterin im Haus Nordschleswig


Seit dem 1. April ist Karen Malling Nielsen (Foto) neue Mitarbeiterin im Haus Nordschleswig. Die 50-jährige Pattburgerin wird unter anderem die Betreuung des Empfangs übernehmen.
Karen Malling Nielsen ist in Leck geboren, verheiratet und hat zwei Kinder im Alter von 14 und 18 Jahren.

Hauptvorstand definiert "Nordschleswig"

Der BDN Hauptvorstand hat sich auf seiner Sitzung am 16. März unter anderem mit der geographischen Abgrenzung Nordschleswigs beschäftigt. Hintergrund ist, dass es nach Auflösung des Amtes Nordschleswig (Sønderjyllands Amt) keine Gebietskörperschaft gibt, die den Namen Nordschleswig trägt.

Unter anderem in Verbindung mit der Europäischen Charta der Regional- und Minderheitensprachen (Sprachencharta) und dem Rahmenübereinkommen zum Schutz nationaler Minderheiten wird jedoch darauf hingewiesen, dass sich die deutsche Minderheit auf Nordschleswig konzentriert.
Im täglichen Sprachgebrauch wird heute Nordschleswig mit den vier Kommunen Apenrade, Hadersleben, Sonderburg und Tondern gleichgesetzt. Diese vier Kommunen sind allerdings nicht deckungsgleich mit dem Amt Sønderjylland unter anderem weil die Kommunen Rødding und Christiansfeld (zum größten Teil) heute Teil von Vejen bzw. Kolding Kommune sind.
Da sich die Grenzen der Kommunen auch zukünftig ändern könnten, ist es durchaus von Bedeutung festzulegen, in welchem geographischen Siedlungsgebiet die deutsche Volksgruppe zu Hause ist, und wo demnach die Schutzbestimmungen von internationalen Abkommen greifen.
Der Hauptvorstand beschloss, dass sich der BDN dafür einsetzen soll, dass „Nordschleswig“ geographisch auf das Amt Nordschleswig in den Grenzen per 31. Dezember 2006 festgelegt wird. Dies ist eine pragmatische und eindeutige Regelung.
Bezüglich der kommunalpolitischen Sonderregeln für die deutsche Volksgruppe ab 2005, erkennt der BDN an, dass sich diese auf die heutigen vier Kommunen in Nordschleswig beschränken.

Auf der Tagesordnung stand des Weiteren die Vorbereitung der BDN Delegiertenversammlung, die am 27. April stattfinden wird. In dem Zusammenhang wurden Vorlagen für Wahlempfehlungen für die Europaparlamentswahl und die Volksabstimmung am 7. Juni und für Satzungsänderungen verabschiedet.
Ein weiterer Punkt war das Weihnachtskonzert des Grenzlandes. Der Hauptvorstand beschloss, aus finanziellen Gründen auf die Durchführung eines Konzertes 2009 zu verzichten. Generalsekretär Uwe Jessen: „Das Weihnachtskonzert 2008 war ein toller Erfolg, es tut uns allen Leid, dass die Finanzen uns zwingen, in diesem Jahr das Konzert zu streichen.“ (17. März 2009)

120 Jugendliche aus ganz Europa
Die Teilnehmer des Pfingstseminars


Junge SPitzen für Karlspreis nominiert

Pfingsten 2008 trafen sich 120 jugendliche Vertreter europäischer Minderheiten in Gravenstein/Gråsten. Unter der Überschrift "The more I see you - the surplus value of minorities” beschäftigten sich die Teilnehmer eine Woche lang mit dem Mehrwert der Minderheiten. Nun hat die Veranstaltung den dänischen Ausscheid für den Europäischen Karlspreis für die Jugend gewonnen.

Organisator war die politische Jugendorganisation der deutschen Minderheit in Nordschleswig, die jungen SPitzen. „Wir sind sehr stolz darüber, dass ein Projekt, dass sich mit dem Mehrwert der Minderheiten beschäftigt in Dänemark den ersten Preis gewonnen hat und nun für den Europäischen Karlspreis nominiert ist,“ freut sich Hauke Grella vom Organisationsteam.

Die dänische Jury, bestehend aus den Europaparlamentariern Anne E. Jensen (Venstre) und Christel Schaldemose (Socialdemokraterne) samt Rune Siglev (Dansk Ungdoms Fællesråd), begründete die Wahl unter anderem wie folgt:

"The more I see you..." bot eine große Bandbreite von Angeboten und Aktivitäten. Politik, Spiel und Spaß wurden kombiniert und damit ein sehr guter Beitrag zur europäischen Integration unter Jugendlichen geleistet.

Der nächste Schritt ist nun die Bewertung durch eine europäische Jury, der unter anderem drei Mitglieder und der Präsident des Europa-Parlaments angehören. Sie werden spätestens am 2. April die Gewinner unter den 27 nationalen Projekten auswählen. Am 19. Mai 2009 sind alle nationalen Preisträger nach Aachen zur Preisverleihung eingeladen. Das beste Projekt wird mit € 5.000 belohnt. (16. März 2009)


Landesjugendorchester am 20. April im Alsion

Auf Einladung des Bundes Deutscher Nordschleswiger tritt das Landesjugendorchester Schleswig-Holstein am 20. April im Alsion in Sonderburg auf.
Auf dem Programm stehen unter anderem Joseph Haydns Konzert für Trompete und Antonin Dvoraks Sinfonie Nr. 6.
Die Mitglieder des Orchesters sind die besten Musiker des Landes zwischen 14 und 25 Jahren. Seit 2007 ist das Landesjugendorchester auch für talentierte Jugendliche aus Nordschleswig geöffnet.


Uffe Iwersen neuer Kulturkonsulent

Ulf-Mikael „Uffe“ Iwersen ist neuer Kulturkonsulent im Haus Nordschleswig. Er tritt seine Stellung am 1. April 2009 an. Zu den Hauptaufgaben gehören Sekretariatsarbeiten im Kulturbereich, Einwerbung von Drittmitteln und Öffentlichkeitsarbeit für den DSSV.
Der 28-jährige gebürtige Sonderburger hat im Januar seine Ausbildung in European Studies an der Universität in Flensburg/Syddansk Universität mit einem Master of Arts (MA) abgeschlossen, nachdem er 2001 am Deutschen Gymnasium für Nordschleswig sein Abitur bestanden hat.
Ehrenamtlich ist Uffe Iwersen in der Minderheit ein bekanntes Gesicht. Er war unter anderem von 2004 bis 2006 Vorsitzender der jungen SPitzen und ab 2006 Vorstandsmitglied der Schleswigschen Partei und Vorsitzender des SP Ausschusses für Unterricht, Kultur und Freizeit.

Gespräch mit deutschen Auslandskorrespondenten

Auf Einladung von Sekretariatsleiter Jan Diedrichsen und BDN Kommunikationschef Harro Hallmann fand am 10. März in Kopenhagen ein Treffen mit den deutschen Auslandskorrespondenten statt.
Die Journalisten informierten sich dabei über die Situation der deutschen Volksgruppe nach der Kommunalreform und vor der Kommunalwahl. Viele Fragen gab es auch zu den Arbeits-aufgaben des Sekretariats der Volksgruppe in Kopenhagen.
An dem Treffen nahmen außer den Korrespondenten von dpa, Frankfurter Rundschau, Financial Times Deutschland und ZDF auch Johannes Dose (unter anderem für den Nordschleswiger tätig) und der Leiter des Presse- und Kulturreferats der deutschen Botschaft, Christian Baukhage, teil.

Gespräch mit Kanzlerin über deutsche Sprache

BDN Hauptvorsitzender Hinrich Jürgensen hat sich bei einem einstündigen Treffen mit Bundeskanzlerin Merkel am 4. März in Berlin unter anderem für die Förderung der deutschen Sprache in Dänemark und insbesondere in Nordschleswig eingesetzt.
Er wies darauf hin, dass die Zahl der Schüler, die Deutsch in den dänischen Schulen belegen, rückläufig ist.
Diese Tendenz müsste gewendet werden und da Deutsch und Deutschland zurzeit durchaus in Dänemark im Trend liegen, müsste dies genutzt werden und bot an, dass die deutsche Volksgruppe gerne Brücken bauen würde.
Weitere Themen des Gesprächs waren Fragen der Minderheitenpolitik im föderalen System der Bundesrepublik Deutschland, Fragen der Identität, der Jugendarbeit und Sprachförderung sowie Fragen der Förderung der nationalen Minderheiten in Deutschland und der deutschen Minderheiten im Ausland.

Die Bundeskanzlerin erklärte nach dem Gespräch:
"Die nationalen Minderheiten in Deutschland sind eine Bereicherung für unser Land. Ihre Sprachen und Kultur zu pflegen, zu fördern und zu erhalten ist für uns alle ein wichtiges Anliegen. Der Minderheitenschutz ist ein Wesensmerkmal einer demokratischen Gesellschaft. Die deutschen Minderheiten im Ausland bewahren deutsche Kultur und Sprache in vielen Ländern Europas. Sie wirken heute als wichtige Brückenbauer zwischen uns und unseren europäischen Nachbarn."
An dem Gespräch nahmen neben Hinrich Jürgensen teil: Vertreter der friesischen und dänischen Minderheiten, des sorbischen Volkes sowie der Sinti und Roma sowie Vertreter der Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen.
Seitens der Bundesregierung nahmen neben der Bundeskanzlerin auch der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Christoph Bergner, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium, sowie Ingeborg Berggreen-Merkel, Abteilungsleiterin beim Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, teil.

Darüberhinaus führten die BDN Vertreter Gespräche mit den Bundestagsmitgliedern Bettina Hagedorn (SPD), Ingbert Liebing (CDU) und Wolfgang Börnsen (CDU). Dabei ging es unter anderem um Haushaltsfragen, deutsch-dänische Infrastrukturprojekte und die gesellschaftspolitische Rolle der nationalen Minderheiten. (5. März 2009)


Kanzlergespräch in Berlin





Voriges Nächstes

Hauptvorstand bereitet Delegiertenversammlung vor

Auf der Tagesordnung des BDN Hauptvorstandes stand am 16. Februar unter anderem die Vorbereitung der BDN Delegiertenversammlung, die am 27. April stattfindet. Zu den Themen die debattiert werden sollen, gehören Sat-zungsänderungen, die überwiegend redaktioneller Natur sind. Weitere Themen sind die Kommunalwahl und auch die Europaparlamentswahlen am 7. Juni.

Darüber hinaus wurde das Weihnachtskonzert des Grenzlandes 2009 besprochen. Eine große Mehrheit des Hauptvorstandes wünschte sich eine größere Beteiligung von Künstlern aus den Reihen der Volksgruppe, und war auf dieser Grundlage bereit, die finanzielle Unterstützung für das Konzert auszuweiten.

Für Hans-Jürgen Schmidt Meyer (Foto), Bezirksvorsitzender in Tondern, war es die letzte Hauptvorstandssitzung. Er kündigte an, dass er sich auf der in dieser Woche stattfindenden Bezirksdelegiertenversammlung zurückziehen werde. Hinrich Jürgensen überreichte ein Weinpräsent und bedankte sich für die langjährige engagierte Arbeit im Hauptvorstand.
(17. Februar 2009)

432 Teilnehmer bei Verabschiedung von Generalsekretär Peter Iver Johannsen


So viele hatten sich für die Verabschiedung von Generalsekretär Peter Iver Johannsen angemeldet, dass die Veranstaltung kurzfristig vom Haus Nordschleswig in die Sønderjyllands Halle verlegt werden musste. (2. Februar 2009)


Von links: Museumsdirektor Peter Dragsbo, Vorstandsvorsitzender Museum Sønderjylland Jens Møller, Vorsitzende des Trägervereins der deutschen Museen Barbara Meyer und Immo Doege
Unterzeichnung der Museumszusammenarbeit


Im Sonderburger Schloss wurde europäische Museumsgeschichte geschrieben

Am 28. Januar unterschrieben das Museum Sønderjylland und der Trägerverein Deutsche Museen einen Vertrag über Zusammenarbeit. Die Vereinbarung entspringt der Erkenntnis einer gemeinsamen Verantwortung für Geschichte und Kulturerbe des deutsch-dänischen Grenzlandes.
Der Vertrag tritt rückwirkend zum 1. Januar 2009 in Kraft und umfasst unter anderem eine intensive Zusammenarbeit auf folgende Gebieten: Forschung, Einsammeln von Gegenständen etc., Registrierung, Bewahrung, Ausstellungen, Veröffentlichungen und Vermarktung.
Die Zusammenarbeit gilt für die beiden deutschen Museen in Nordschleswig - Deutsches Schulmuseum in Apenrade und Deutsches Museum Nordschleswig in Sonderburg und den staatlich anerkannten und geförderten Museen, die sich 2006 zum Museum Sønderjylland zusammengeschlossen haben.
Museumspolitik ist Identitätspolitik und deshalb ist es oft so, dass in den Museen die Unterschiede und nicht die Gemeinsamkeiten hervorgehoben werden. Deshalb ist die Vereinbarung, die am 28. Januar unterschrieben wurde, aus europäischer Sicht eine Besonderheit. (30. Januar 2009)


Andrang bei Abschiedsempfang übersteigt Kapazität im Haus Nordschleswig

Der Andrang beim Abschiedsempfang für den Generalsekretär des Bundes Deutscher Nordschleswiger, Peter Iver Johannsen, am 31. Januar 2009 ist so groß, dass die Veranstaltung kurzfristig verlegt werden muss.
„Wir wussten, dass viele Peter Iver Johannsen nach 35 Jahren auf dem Posten als Generalssekretär gebührend verabschieden wollen, mussten aber heute einsehen, dass wir im Haus Nordschleswig nicht mehr die Kapazität für die Veranstaltung haben,“ erläuterte BDN Hauptvorsitzender Hinrich Jürgensen.
„Wir haben heute strenge Auflagen von den Behörden bekommen,“ so Hinrich Jürgensen. „Aus Brandschutzgründen sind höchstens 360-380 Personen zugelassen, und diese Zahl ist schon jetzt vor Ablauf der Anmeldefrist überschritten.“
Die Verabschiedung findet nun anstelle im Haus Nordschleswig, Sitz unter anderem des Generalsekretariats des Bundes Deutscher Nordschleswiger, in der Sønderjyllands Halle statt. „Wir sind froh, dass es so kurzfristig möglich war in die Sønderjyllands Halle zu wechseln,“ erklärte Hinrich Jürgensen, der darauf hinweist, dass die Halle sich ebenfalls in Apenrade und in der Nähe des Haus Nordschleswig befindet.
„Wir werden natürlich dafür sorgen, dass Gäste, die vorher nichts vom Ortswechsel erfahren haben, vom Haus Nordschleswig aus weitergeleitet werden,“ sagt Hinrich Jürgensen.
Einlass in der Sønderjyllands Halle (H.P. Hanssens Gade 7, Apenrade) ist am 31. Januar ab 10.00 Uhr. Der Empfang wird wie geplant durchgeführt werden. Auf der Rednerliste stehen außer dem BDN Hauptvorsitzenden unter anderem:
Dr. Christoph Jessen, Kopenhagen, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland
Dr. Jürgen Schöning, Kiel, Direktor des Landtages des Landes Schleswig-Holstein
Caroline Schwarz, Kiel, Minderheitenbeauftragte des Ministerpräsidenten des Landes Schleswig-Holstein
Dr. Detlev Rein, Bonn, Ministerialrat, Bundesministerium des Innern
Hans Christian Schmidt, MF, Woyens, Vertreter der nordschleswigschen Folketingsabgeordneten
Hans Peter Geil, Bürgermeister Hadersleben, Vertreter der nordschleswigschen Kommunen
Siegfried Matlok, Chefredakteur „Der Nordschleswiger“
Hans Heinrich Hansen, Präsident der Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen
(21. Januar 2009)


Hauptvorstandssitzung, 19. Januar: Kommunalwahlen 2009

In Fortsetzung der BDN Neujahrstagung in Sankelmark war ein wichtiges Thema der BDN Hauptvorstandssitzung vom 19. Januar die Kommunalwahl im November. Der Vorsitzende der Schleswigschen Partei, Gerhard Mammen, berichtete über die geplante Wahlkampagne: „Wir setzen sowohl auf traditionelle Elemente wie Plakate, Postkarten und Anzeigen als auch auf neue Medien wie das Internet,“ sagte Gerhard Mammen. Er fügte hinzu, dass in den nächsten Wochen Gespräche mit allen Verbänden der Volksgruppe geführt werden, um über ihre Einbindung in den Wahlkampf zu beraten.
Grafisch wird die Kampagne auf dem viel beachteten blau-gelben S-Logo von 2005 aufgebaut. Das Thema Wahlen ist bis zum November fester Punkt der Sitzungen des BDN Hauptvorstandes.
Außerdem sprach der Hauptvorstand seine Unterstützung aus für zwei Interreg-Anträge, die in Kürze vom Interreg-Ausschuss behandelt werden sollen.
Es dreht sich dabei um die Fortsetzung des erfolgreichen Zeitungsprojekts Unter Nachbarn bei dem wöchentlich vom Nordschleswiger, dem Schleswig Holsteinischen Zeitungsverlag und Flensborg Avis eine gemeinsame Seite über Themen aus deutscher und dänischer Sicht erstellt wird. Das zweite Projekt, unter Federführung vom Museum Sønderjylland, hat den Titel Minderheiteneben und hat zur Aufgabe, die Situation der Minderheiten des deutsch-dänischen Grenzlandes nach 1945 zu beleuchten und Material für Museen und Forschung zu sammeln. (20. Januar 2009)


Verantwortlich für diese Seite: Harro Hallmann