| Wirtschaft und Arbeitsmarkt
Nordschleswig ist wirtschafts- und arbeitsmarktpolitisch eine zusammenhängende Region. Die regionale Wirtschaftspolitik und die Beschäftigungspolitik in den vier Kommunen in Nordschleswig muss als gemeinsame Aufgabe gesehen werden.Arbeitsmarktpolitik Eine gezielte Arbeitsmarktpolitik muss den Gruppen mit höherer Arbeitslosigkeit (Frauen, Ungelernte) bessere Chancen auf einen Arbeitsplatz einräumen. Dies gilt auch für Arbeit-nehmer mit verminderter Erwerbsfähigkeit, mit sozialen Problemen, die Langzeitarbeits-losen und Arbeitnehmer mit ausländischer Herkunft. Unser Prinzip: Arbeitslose vermitteln statt verwalten!
Die SP setzt sich im Rahmen der Arbeitsmarktspolitik ein für Eine gezielte Arbeitsmarktpolitik, die den Gruppen mit höherer Arbeitslosigkeit (Frauen, Ungelernte) bessere Chancen auf einen Arbeitsplatz einräumt. Dies gilt insbesondere auch für - Arbeitnehmer mit verminderter Erwerbsfähigkeit - Arbeitnehmer mit sozialen Problemen und Langzeitarbeitslose - ausländische Arbeitnehmer - eine Effektivierung der Arbeitsvermittlung - Maßnahmen, die gezielt auf die Wiedereingliederung auf den Arbeitsmarkt zielen, und das Kassendenken zwischen A-Kasse und Kommunekasse verhindern - Maßnahmen, die den Missbrauch von Lohnzuschüssen und Arbeitslosengeld verhindern
Das Prinzip sollte sein: Arbeitslose vermitteln statt verwalten!
- eine aktive Seniorenpolitik auf dem Arbeitsmarkt - eine Flexibilisierung der Lebensarbeitszeit - die Förderung von sinnvollen Arbeitsmarkt-Projekten in Nordschleswig - die Öffnung des grenzüberschreitenden Arbeitsmarktes und die Förderung der Mobilität über die Grenze - die Beibehaltung und den Ausbau der bestehenden Arbeitsmarktausbildungen - die Anpassung des Fortbildungsangebotes an die betrieblichen Anforderungen - ein spezialisiertes Angebot an fachlichen Ausbildungen in der Region - eine Verbesserung der weiterführenden Ausbildungsmöglichkeiten auch grenzüberschreitend
Die SP setzt sich im Rahmen der regionalen Wirtschaftspolitik ein für - eine effektive Arbeitsvermittlung - Maßnahmen, die gezielt auf die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt setzen und das „Kassendenken“ zwischen A-Kasse und Kommunekasse verhindern - Maßnahmen, die den Missbrauch von Lohnzuschüssen und Arbeitslosengeld verhindern - die Förderung von gezielten Arbeitsmarktprojekten in Nordschleswig
- eine aktive Seniorenpolitik auf dem Arbeitsmarkt - eine Flexibilisierung der Lebensarbeitszeit
- die Förderung der bestehenden Arbeitsmarktausbildungen - die Anpassung des Fortbildungsangebotes an die betrieblichen Anforderungen - ein spezialisiertes Angebot an fachlichen Ausbildungen in der Region
- eine Verbesserung der weiterführenden Ausbildungsmöglichkeiten auch grenzüberschreitend - die Öffnung des grenzüberschreitenden Arbeitsmarktes und die Förderung der Mobilität über die Grenze
Wirtschaftspolitik Die SP setzt sich für eine zusammenhängende regionale Wirtschaftspolitik ein, die die regionale Wirtschaftsstruktur - die höhere Industriedichte, die Spezialisierung der Landwirtschaft, den Fremdenverkehr und das Logistikzentrum Bau – berücksichtigt. Diese Wirtschaftsbereiche sind teils durch eine hohe Exportquote, teils durch internationale Verflechtungen gekennzeichnet.
Die SP setzt sich im Rahmen der regionalen Wirtschaftspolitik ein für - eine bessere Koordinierung und Lenkung der Maßnahmen im Bereich der Wirtschafts- und Technologieförderung sowie der Ausbildungs- und Arbeitsmarktpolitik - eine bessere Lenkung der Forschungsmittel und eine koordinierte Förderung der regionalen Forschungsinstitute und Technologiezentren, um Fremdmittel besser anzuwerben - die Förderung des Entwicklungsrates Nordschleswig (Udviklingsråd Sønderjylland/URS) - die Schaffung eines "Entwicklungsfonds für Nordschleswig" - eine verbesserte Zusammenarbeit der kommunalen Wirtschaftsförderungsgesellschaften und die Unterstützung der kommuneübergreifenden Zusammenarbeit
- die Einbeziehung der Landwirtschaft und der Vor- und Zulieferbetriebe in die regionale Wirtschaftsförderungspolitik - die Einbeziehung der privaten und öffentlichen Dienstleistungsbetriebe in die regionale Wirtschaftsförderungspolitik - die gezielte Förderung von Arbeitsplätzen im privaten Dienstleistungssektor
- Kommuneplanrichtlinien für den Einzelhandel (lov om planlægning), die unsere Innenstädte beleben und den Einzelhandel im ländlichen Raum gezielt fördern. Groβeinkaufszentren lehnen wir ab, weil sie den Innenstädten und dem ländlichen Raum Kaufkraftpotential entziehen. - eine möglichst wohnortnahe und servicefreundliche Einzelhandelsbedienung im Rahmen des zentralörtlichen Systems Nordschleswigs
- die kontinuierliche Entwicklung des Fremdenverkehrs: - Es soll ein "sanfter Tourismus", d.h. ein für die Umwelt verträglicher Fremdenverkehr entwickelt werden, der langfristig ein attraktives Angebot sichert - Die Zusammenarbeit innerhalb der Fremdenverkehrsbranche muss über Kommune- und Ländergrenzen hinweg verbessert werden - Das Image des Tourismus muss verbessert werden - Angebote zur Saisonverlängerung müssen geschaffen werden - Neue Zielgruppen müssen angesprochen werden
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