| Willkommen beim Bund Deutscher Nordschleswiger
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Der Bund Deutscher Nordschleswiger, ist die Dachorganisation der deutschen Minderheit in Nordschleswig/Dänemark. Der BDN vertritt sie in Fragen, die die Minderheit in politischer, kultureller und wirtschaftlicher Hinsicht betreffen. Die Zahl der Mitglieder der deutschen Minderheit wird auf 15.000 geschätzt. Genauere Zahlen liegen nicht vor, da die Zugehörigkeit nicht überprüft wird.
Gegründet wurde der BDN am 22. November 1945. Er ist aufgegliedert in 4 Bezirke und 19 Ortsvereine und hat rund 3.200 Mitglieder. Die Delegiertenversammlung ist das oberste Organ. Sie hat alle Fragen von grundsätzlicher Bedeutung zu entscheiden. Der Hauptvorstand des Bundes Deutscher Nordschleswiger ist das übergeordnete Leitungsgremium der deutschen Volksgruppe ist für grundsätzliche Angelegenheiten sowie für den Gesamthaushalt der Volksgruppe verantwortlich. Hauptvorsitzender ist seit 2007 Hinrich Jürgensen.
Der BDN ist Trägerorganisation der Schleswigschen Partei (SP).
Der BDN unterhält seit 1983 das Sekretariat der deutschen Volksgruppe in Kopenhagen. Das Sekretariat ist zuständig für die Vertretung der Interessen der deutschen Minderheit gegenüber Folketing, Regierung und Zentraladministration in Kopenhagen.
Foto Dynamische BDN Spitze: Hauptvorsitzender Hinrich Jürgensen, Kulturausschussvorsitzende Marion Petersen, SP Vorsitzende Marit Jessen Rüdiger & BDN Vize Kurt Seifert.
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Veranstaltungshinweise19. April 8. Mai 9. Mai 10. Mai 15. – 17. Juni 27. - 30. September 10. - 13. Januar 2013
| | SP Hauptversammlung, Knivserberg Hauptversammlung, Sozialdienst Generalversammlung, Jugendverband Delegiertenversammlung, BDN Knivsbergfest Fahrt nach München (Oktoberfest) Neujahrstagung, Sankelmark
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Weitere Veranstaltungshinweise:
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Aktuelle NachrichtenDelegiertenversammlung: Satzungen und Wahlen | | Am 10. Mai trafen sich 150 Delegierte und Gäste in der Deutschen Nachschule Tingleff zur ordentlichen Delegiertenversammlung des BDN. Auf der Tagesordnung stehen neben den Berichten auch Satzungsänderungen und Wahlen für die Kontaktausschüsse der deutschen Minderheit in Kiel und Kopenhagen. Wiedergewählt wurde für sowohl den Kieler als auch den Kopenhagener Kontaktausschuss Schulrat Claus Diedrichsen. Neugewählt würde für den Kopenhagener Kontaktausschuss die Vorsitzende der Schleswigschen Partei, Marit Jessen Rüdiger und für das Kieler Gremium der neue Vorsitzende des Deutschen Jugendverbandes, Jasper Andresen.
Zu den wichtigsten Satzungsänderungen die von der Versammlung angenommen wurden gehören: Neuordnung des Kulturbereiches: flexiblere und offenere Mitwirkungsmöglichkeiten durch Kulturkonferenz für alle Mitglieder und Bildung von Arbeits- und Projektgruppen. Zukünftig grundsätzlich öffentliche Sitzungen des Hauptvorstandes Vollversammlung unter Vorsitz des Hauptvorsitzenden mit generellen, koordinierenden Aufgaben Junge Spitzen werden festes Mitglied des Hauptvorstandes (§12) Abgelehnt wurde der Antrag der Nordschleswigschen Musikvereinigung auf einen festen Sitz im Kulturausschuss, sowie der Vorschlag, das Stimmrecht bei den Bezirksdelegiertenversammlungen auf alle Mitglieder der deutschen Vereine beziehungsweise auf alle BDN Mitglieder auszuweiten.
In seinem Bericht ging BDN Hauptvorsitzender Hinrich Jürgensen auch auf die Wahl in Schleswig-Holstein ein: Die Wahl in Schleswig-Holstein bringt uns wieder zu Bewusstsein, dass es eine der wichtigsten Aufgaben des BDN ist, die Beziehungen zu Kiel, Berlin und Kopenhagen zu pflegen. Jede Wahl bedeutet auch neue Abgeordnete und damit für uns die Aufgabe, diesen von unserer Arbeit in Nordschleswig zu erzählen, damit weiterhin die nötigen Mittel für unsere Arbeit zur Verfügung gestellt werden. Die vorrangige Aufgabe im Verhältnis zu Kiel bleibt für uns die Ausarbeitung eines Vertrages, der unsere Finanzen langfristig absichern kann. Dieser Vertrag wurde vor der Wahl von allen Parteien unterstützt, und wir gehen davon aus, dass das auch nach der Wahl der Fall ist. Auf längere Sicht ist es unser Ziel, dass wir auch mit Berlin einen Vertrag eingehen, der uns zumindest Planungssicherheit gibt. Parallel arbeiten wir dafür, dass der Betrag den, wir aus den Bundesmitteln erhalten, endlich an die Lohn- und Preissteigerungen angepasst wird. Das Bundesinnenministerium hat für 2013 eine Anhebung abgelehnt, aber wir werden uns auf politischer Ebene weiter um einen Preisausgleich bemühen. Die fehlende Anpassung bedeutet im Prinzip eine Jährliche Kürzung unserer Mittel in der Größenordnung von 2 Millionen Kronen. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, wenn die deutsche Volksgruppe für 2011 insgesamt mit einem Minus von 2,2 Millionen Kronen endet.
Auf der Delegiertenversammlung wurden ebenfalls die Berichte der Kulturausschussvorsitzenden Marion Petersen und von Sekretariatsleiter Jan Diedrichsen vorgelegt. SP Vorsitzende Marit Jessen Rüdiger erntete viel Applaus für ihre Aussagen zur Kommunalwahlen im November 2013: Wir wollen mehr erreichen. Wir wollen diesmal mehr als 6000 Stimmen, wir wollen mehr Mandate und wir wollen mehr politischen Einfluss. Das können wir erreichen, wenn wir unsere Kräfte bündeln und sie gut einsetzen, aber es erfordert eine gemeinsame Strategie und einen hartnäckigen Einsatz.
In Verbindung mit der BDN Delegiertenversammlung wurde von Kommunikationschef Harro Hallmann ein Fragebogen verteilt zu möglichen Gruppenführungen. Gesucht werden Fremdenführer, die in Nordschleswig Gäste in Kirchen, Städten und über das Land führen können.
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Satzungen: Keine großen Änderungen | | Im Laufe der letzten Monate haben Verbände, BDN Ortsvereine und Bezirke sowie der Hauptvorstand sich mit Vorschlägen für Satzungsänderungen beschäftigt. Es ist dabei deutlich geworden, dass keine grundlegenden Änderungen gewünscht sind. Ausnahme ist der Kulturbereich. Hier beschreiten wir neue Wege, in dem wir die Strukturen mit fachlich ausgerichteten Arbeitsgruppen und zeitlich befristeten Projektgruppen flexibler gestalten. Es wird dahingegen keine Änderungen geben, was Aufgabe und Zusammensetzung des Hauptvorstandes betrifft, und auch die Delegiertenversammlung wird weiterhin jedes Jahr durchgeführt werden. Eine wichtige Änderung beinhaltet der Vorschlag die Hauptvorstandssitzungen zukünftig grundsätzlich öffentlich durchzuführen. Ich bin der Meinung, dass dies ein wichtiges Signal ist und hoffe, dass wir hierfür eine breite Mehrheit finden. Unterschiedliche Auffassungen gibt es bezüglich der Bezirksdelegierten- bzw. Bezirksmitgliederversammlungen. Wir bieten den Delegierten drei Alternativmodelle an: A) Beibehaltung der Bezirksdelegiertenversammlungen, d.h. nur Delegierte haben Stimmrecht. B) Bezirksmitgliederversammlungen, wo alle Mitglieder der deutschen Vereine im Bezirk Stimmrecht haben. C) Bezirksmitgliederversammlungen, wo alle BDN Mitglieder abstimmen können. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von redaktionellen Änderungen und Anpassungen an die jetzige Vorgehensweise sowie weitere inhaltliche Änderungen, beispielsweise in der Zusammensetzung der Vollversammlung.
Wer an der Delegiertenversammlung am 10. Mai um 19.30 Uhr in der Deutschen Nachschule Tingleff als Gast teilnehmen möchte, ist übrigens herzlich willkommen. Diese Versammlung führen wir schon immer öffentlich durch.
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Hinrich Jürgensen, Hauptvorsitzender
Dokumente
Stellenausschreibung: Chorleiter gesuchtDa unser jetziger Chorleiter in den Ruhestand tritt, suchen wir einen Chorleiter für die Nordschleswigsche Musikvereinigung (NMV). Die NMV spielt als Oratorienchor der deutschen Minderheit im Grenzland für das regionale Musik- und Konzertleben eine bedeutende Rolle. Mitglieder sind die Chorvereinigung Apenrade, der Haderslebener Musikverein und die beiden Musikvereinigungen Tondern und Sonderburg in der Trägerschaft des Bundes Deutscher Nordschleswiger, der Dachorganisation der deutschen Minderheit. Die Sänger und Sängerinnen stammen aus Nordschleswig, sowie aus dem nördlichen Schleswig-Holstein, und haben die deutsche oder die dänische Nationalität. Der Chor trägt dazu bei, den kulturellen Austausch zu fördern. Auf einen starken sozialen Zusammenhalt wird großer Wert gelegt.
Die Bewerbung richten Sie bitte bis zum 4. Mai 2012 an: Deutsches Generalsekretariat z.Hd. Generalsekretär Uwe Jessen Vestergade 30 DK 6200 Apenrade/Aabenraa generalsekretariat@bdn.dk
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Minderheitenbericht 2011 der LandesregierungSeit 1986 legt die Landesregierung dem Schleswig-Holsteinischen Landtag in jeder Legislaturperiode ihren Bericht zur minderheitenpolitischen Arbeit vor. "Schleswig-Holsteins Minderheitenpolitik basiert auf gegenseitigem Vertrauen und dient dem Wohl des gesamten Landes", sagte Ministerpräsident Peter Harry Carstensen am Montag, dem 2. April anlässlich der Veröffentlichung des neuen Minderheitenberichtes. Darin enthalten sind die aktuelle Lage und Entwicklung der dänischen Minderheit, der friesischen Volksgruppe und der deutschen Sinti und Roma sowie der deutschen Minderheit in Nord-schleswig. Der Bericht bezieht auch Entwicklungen auf Bundes- und Europaebene ein und enthält umfangreiches Daten- und Zahlenmaterial.
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Einstimmig: BDN Hauptvorstand beschließt Umbenennung von "Ehrenhain" in GedenkstätteDer BDN Hauptvorstand hat auf seiner Sitzung am Montagabend (19. März) einstimmig die Umbenennung des „Ehrenhain“ in Gedenkstätte beschlossen. Die Gedenkstätte auf dem Knivsberg wurde 1962 für die Gefallenen beider Weltkriege eingeweiht. Vor dem Beschluss waren Gespräche mit verschiedenen betroffenen Gruppen geführt worden, wobei sich niemand gegen eine Umbenennung sperrte. Die offizielle Umbenennung findet am 18. August 2012 zum 50-jährigen Bestehen der Gedenkstätte statt.
Auf der Tagesordnung standen des weiteren Satzungsänderungen, die der BDN Delegiertenversammlung im Mai vorgelegt werden sollen. Was diese betrifft, wird es voraussichtlich nur kleinere Änderungen geben, unter anderem die Anpassung der Satzungen an jetzige Vorgehensweise. Inhaltliche Änderungen betreffen insbesondere den Kulturbereich, wo Arbeits- und Projektgruppen zukünftig allen Interessierten die Möglichkeit geben sollen, sich zu engagieren. Angedacht ist außerdem eine Änderung der Hauptvorstandssitzungen, die – sofern dies die Zustimmung der Delegierten findet – zukünftig öffentlich sein werden.
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Umbenennung ”Ehrenhain”?Nach der Debatte auf der BDN Neujahrstagung über die fehlende Vergangenheitsbewältigung in der deutschen Minderheit wird unter anderem über die Umbenennung des „Ehrenhains“ auf dem Knivsberg nachgedacht. „Gedenkstätte“ ist ein Name, der von mehreren Seiten vorgeschlagen wurde.
Der Vorschlag ist nicht neu, denn schon vor 10 Jahren schlug der damalige BDN Hauptvorsitzende Hans Heinrich Hansen vor, „den Ehrenhain in Zukunft als Gedenkstätte zu bezeichnen“.
Der “Ehrenhain“ wurde am 18. August 1962 eingeweiht, somit in diesem Jahr vor genau 50 Jahren. Der BDN Hauptvorstand wird sich am 19. März mit dem Thema beschäftigen.
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Der Vorsitzende des Büchereiverbandes, Philipp Iwersen, Gesandter Dr. Johannes Trommer, Büchereidirektor Nis-Edwin List-Petersen und BDN Hauptvorsitzender Hinrich Jürgensen an den neuen Automaten. |
Einweihung der Selbstverbuchungsautomaten der Büchereizentrale Am Mittwoch, den 8. Februar 2012 fand die feierliche Inbetriebnahme des neuen RFID-Systems und der Selbstverbuchungsautomaten der Büchereizentrale statt. Durch die Einführung dieser Technologie wird es den Mitarbeitern möglich, sich auf die Nachfragen der Leser zu konzentrieren. Auf Sicht soll es damit auch möglich werden, außerhalb der normalen Öffnungszeiten Bücher zu entleihen. Das ist gerade in den Filialen von großem Interesse. Die Umstellung auf Selbstverbuchung wurde möglich dank einer Förderung durch das Auswärtige Amt, und BDN Hauptvorsitzender Hinrich Jürgensen dankte für die Unterstützung durch das Amt und für den persönlichen Einsatz des Gesandten der Deutschen Botschaft in Kopenhagen, Dr. Johannes Trommer. Dieser betonte, das die Minderheit auch eine Verantwortung für die Darstellung deutscher Kultur in der Region und in Dänemark habe, und "in diesem Sinne auch Botschafter Deutschlands" seien.
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BDN Hauptvorstand beschäftigt sich mit Investitionen, Struktur und der NachkriegszeitDer Hauptvorstand des Bundes Deutscher Nordschleswiger beschloss auf seiner Sitzung am Montagabend (6. Februar) unter anderem die Verteilung der noch nicht verplanten Investitionsmittel. Die über die Verbände eingereichten Investitionsprojekte wurden zunächst vom Verbandsausschuss und dann in der gestrigen Sitzung vom Hauptvorstand verteilt. „Da wesentlich mehr Anträge vorliegen, als Mittel vorhanden sind, können wir leider bei Weitem nicht alle Vorhaben unterstützen,“ bedauert BDN Hauptvorsitzender Hinrich Jürgensen. 2012 werden somit Projekte in der Sporthalle Tingleff, der deutschen Schulen in Rothenkrug und Apenrade sowie dem Deutschen Gymnasium gefördert. Unter Voraussetzung der Bewilligung der Mittel für 2013 von Bund und Land wird damit der Ausbau der Schule in Rothenkrug sowie die Erneuerung des Daches im Ruderverein Germania Sonderburg durchgeführt. Des Weiteren beschäftigte sich der Hauptvorstand mit der Organisationsstruktur und den bisher eingegangenen Kommentaren. „Es zeichnet sich eine Satzungsänderung im Kulturbereich ab, während die übrigen Vorschläge des Hauptvorstandes nicht auf großes Interesse gestoßen sind,“ so Generalsekretär Uwe Jessen, der sich auf weitere Anregungen bis zum Ablauf der Öffentlichkeitsphase am 10. Februar freut. In Verbindung mit der unter anderem bei der Neujahrstagung in Sankelmark stattgefundenen Debatte um Faarhus und den „Ehrenhain“ auf dem Knivsberg beauftragte der Hauptvorstand das Generalsekretariat mit der Ausarbeitung von Vorschlägen für die weitere Vorgehensweise bei der Aufarbeitung der neueren Geschichte der deutschen Minderheit.
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BDN Neujahrstagung in Sankelmark:Faarhus, Identität, Wacken und vieles mehrZu den vielen Vorträgen gehörte auch der zweite Teil der Geschichte der Volksgruppe von Frank Lubowitz |
Dokumentation der Debatte über FaarhusZu den wichtigsten Programmpunkten der BDN Neujahrstagung 2012 gehörte ein Vortrag von Henrik Skov Kristensen über sein Buch Straffelejren, das die Geschichte des Faarhus Lagers erzählt, in dem nach 1945 etwa 3.000 Mitglieder der deutschen Minderheit interniert waren. Kommentiert wurde sein Vortrag von Chefredakteur Siegfried Matlok. Die anschließende Diskussion wurde eingeleitet durch Kurzreferate, in denen die Vergangenheitsbewältigung der deutschen Minderheit scharf kritisiert wurde und zu einer Änderung des Namens "Ehrenhain" auf dem Knivsberg aufgerufen wurde.
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