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Zuwendungsvertrag für den Bund Deutscher Nordschleswiger: Kabinett beschließt Fortschreibung der Förderung bis 2020

14.September 2016

Freude in Nordschleswig

November 2012: Unterzeichnung des Zuwendungsvertrages druch Ministerpräsident Albig und den BDN Hauptvorsitzenden Hinrich Jürgensen

 


Der Zuwendungsvertrag zwischen dem Land Schleswig-Holstein und dem Bund Deutscher Nordschleswiger (BDN) soll für die kommenden vier Jahre bis 2020 fortgeschrieben werden. Einen entsprechenden Beschluss verabschiedete das Kabinett am 13. September in Kiel.


Ende 2012 hatte das Land erstmals einen Zuwendungsvertrag mit dem BDN geschlossen. Dieser läuft Ende 2016 aus. Der neue Vertrag soll Anfang November von Ministerpräsident Torsten Albig und vom Hauptvorsitzenden des BDN, Hinrich Jürgensen, unterzeichnet werden.


"Wir freuen uns sehr, dass unser Vertrag mit dem Land verlängert wird. Das zeigt, dass Landesregierung und Parlament von unserer Arbeit überzeugt sind. Und gibt uns die Möglichkeit, langfristig zu planen," betont BDN Hauptvorsitzender Hinrich Jürgensen.


Die Zuwendungen werden auf der Grundlage eines privatrechtlichen Vertrages gewährt, der die Grundsätze, den Umfang, die Ziele und das Controlling der Förderung regelt. Geplant ist, die Minderheit im kommenden Jahr mit 1,96 Millionen Euro (2018 mit 1,98 Mio., 2019 mit 2,01 Mio. und 2020 mit 2,03 Mio.) zu fördern. Damit werden unter anderem Schulen, Kindergärten, Jugendarbeit, Kulturaktivitäten, Bibliotheken und Kirchengemeinden der rund 15.000 Menschen zählenden deutschen Minderheit im südlichen Dänemark unterstützt.