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Minderheitenbericht 2017

28.Februar 2017

Mit dem Minderheitenbericht 2017 legt die Landesregierung einen umfassenden Überblick über das Zusammenleben von Minderheiten und Mehrheiten im Norden vor.


"Der Minderheitenbericht präsentiert eine Bilanz, die sich sehen lassen kann und auf die wir sehr stolz sind. Politik für und mit den nationalen Minderheiten hat für diese Landesregierung eine große Bedeutung", sagte Ministerpräsident Torsten Albig. So habe die Landesregierung die Gleichstellung der Schulen der dänischen Minderheit mit den öffentlichen Schulen wiederhergestellt. Zudem gebe es erstmals eine eigenständige Sprachenpolitik für die Minderheiten- und Regionalsprachen in Schleswig-Holstein. "Damit nimmt das Land seine Vorreiterrolle in diesem Bereich wieder wahr", so der Regierungschef. Dies sei nicht zuletzt auch das Verdienst der Minderheitenbeauftragten Renate Schnack.


Albig betonte, dass in der Wahlperiode auch die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Minderheiten und Volksgruppen in vielen Feldern weiter verbessert worden seien. So wurde unter anderem der Minderheitenschutz in der Verfassung erheblich gestärkt, indem Schleswig-Holstein als erstes Bundesland Schutz und Förderung der Minderheit der deutschen Sinti und Roma in die Landesverfassung aufgenommen hat. Außerdem wurden das Schulwesen der dänischen Minderheit sowie der Friesisch-Unterricht in der Verfassung abgesichert.


Mit dem Handlungsplan Sprachenpolitik aus dem Jahr 2015, dem Sprachencharta-Bericht aus dem Jahr 2016 und der Fortschreibung des Landesplans Niederdeutsch von Januar 2017 sind in den vergangenen Jahren zahlreiche minderheiten- und sprachenpolitische Pläne und Berichte vorgelegt worden.


Den Minderheitenbericht 2017 ist verfügbar unter www.schleswig-holstein.de/minderheitenbericht und enthält auch wieder viele Informationen über die deutsche Minderheit.