Willkommen beim Bund Deutscher Nordschleswiger

Warum SP wählen?

10.November 2017

 


Die deutsche Minderheit ist durch eine Reihe von dänischen Gesetzen geschützt und wird deshalb auch reichlich gefördert. Das hört sich plausibel an, ist aber nicht die Wirklichkeit.


Es gibt einige Sondertitel im „Finansloven“ – beispielsweise für die Förderung der Büchereien - aber der größte Teil der Einnahmen besteht aus regulärer, staatlicher Förderung der Schulen als Freischulen sowie kommunalen Mitteln für die deutschen Kindergärten.


Ähnlich verhält es sich mit der Gesetzgebung. Die große Ausnahme sind hier die Sonderregelungen für die Schleswigsche Partei bei den Kommunalwahlen, die der SP reelle Chancen auf einen Einzug in die Stadträte sichern. Darüber hinaus gibt es die Bonn-Kopenhagener Erklärungen sowie die Sprachencharta und das sogenannte Rahmenübereinkommen des Europarates. Das sind wichtige Vereinbarungen, aber sie lassen sich nur schwer in konkrete Politik umsetzen.


Während wir auf Landesebene mit unserem Sekretariat in Kopenhagen und dem Kontaktausschuss gute Möglichkeiten der Interessenvertretung haben, so hat unsere Stimme auf kommunaler Ebene nur Gewicht, wenn wir in den vier Stadträten vertreten sind. Das ist die Aufgabe der Schleswigschen Partei.


Die SP ist gleichzeitig Vertretung der deutschen Minderheit als auch regionale Partei. Als Partei der Minderheit setzt sich die Schleswigsche Partei ein für die Gleichberechtigung der deutschen Vereine, Kindergärten und Schulen. Das gilt beispielsweise für die Teilnahme an kulturellen Angeboten der Kommune für Kinder und Jugendliche oder für die Benutzung von Schwimmhallen.


Als regionale Partei arbeitet die Schleswigsche Partei für ganz Nordschleswig. Die SP ist die Partei der Zusammenarbeit: in den Kommunen über Parteigrenzen hinweg, zwischen den Kommunen in Nordschleswig und grenzüberschreitend mit unseren Nachbarn in Schleswig-Holstein. Letzteres gilt insbesondere für die Regionswahl; in Süddänemark setzt sich die Schleswigsche Partei für eine Zusammenarbeit bei der Krebsbehandlung und im Rettungsdienst ein.


Deshalb ist es wichtig, am 21. November einem der lokalen und einem regionalen Kandidaten der SP die Stimme zu geben.


Hinrich Jürgensen
BDN Hauptvorsitzender