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Gleichsstellungspolitik beschlossen

Der BDN Hauptvorstand hat auf seiner Novembersitzung eine Gleichstellungspolitik beschlossen. Hintergrund ist, dass der derzeitige Frauenanteil unter den Verbandsvorsitzenden des Bundes Deutscher Nordschleswiger bei 18 Prozent, und den hauptamtlichen Leitern der Verbände der deutschen Minderheit bei 27 Prozent liegt.


In der Politik heißt es unter anderem:
Für die Verbände der deutschen Minderheit in Nordschleswig stellt das Thema Gleichstellung von Frauen und Männern ein wichtiges Thema dar, mit dem wir bewusst und aktiv arbeiten.
Der Hauptfokus dieser Gleichstellungspolitik liegt in einem ersten Schritt auf den Führungspositionen in den Verbänden der deutschen Minderheit sowohl im ehrenamtlichen als auch im hauptamtlichen Bereich. Ziel ist es, eine ausgeglichene Vertretung von Frauen und Männern auf den entscheidungstragenden Ebenen unserer Verbände zu erreichen, damit Beschlüsse auf einer differenzierten und damit repräsentativen Grundlage fußen und somit die Demokratie in unseren Strukturen weiter gestärkt wird.
Bis 31. Oktober 2020 in jedem Verband einen Statusbericht erstellen. Darauf folgend auf die einzelnen Verbände zugeschnittene Handlungspläne ausarbeiten mit konkreten Zielvorgaben. Dies soll den Prozess unterstützen, direkte und indirekte Ungleichheiten ausfindig zu machen, zu analysiere und beseitigen. Die Handlungspläne sollen bis Ende 2020 im BDN Hauptvorstand vorgelegt werden.
In jedem Verband jährliche Kurzberichte anfertigen über die Arbeit und die Fortschritte mit den Zielvorgaben. Die Kurzberichte sind den Verbandsvorständen sowie dem BDN Hauptvorstand vorzulegen. Erstmals Mai 2021. Die Kurzberichte werden hiernach zu einem Gesamtbericht zusammengestellt und im Geschäftsbericht des BDN veröffentlicht.
Die Gleichstellungspolitik soll 2024 entsprechend der Entwicklung überarbeitet und erneut beschlossen werden.