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Nordschleswiggremium tagte im Gymnasium

13.November 2021

Das Nordschleswiggremium mit Vertretern aus Bundestag und Landtag tagte am 12. November im Deutschen Gymnasium für Nordschleswig. Auf der Tagesordnung standen aktuelle Herausforderungen der deutschen Minderheit, u.a. Platzmangel in den deutschen Schulen auf Grund von steigenden Schülerzahlen, vorgetragen von Schulrätin Anke Tästensen.

Generalsekretär Uwe Jessen wies auf die finanziellen Herausforderungen vor und legte eine aktuelle Liste mit nötigen Investitionsprojekten vor. Die Liste umfasst mehr als 70 Projekte mit einem Volumen von rund 20 Mio. Euro. „Ohne Preissteigerungen einzurechnen, würden wir diese Liste erst in 35 Jahren abarbeiten können… und das würde voraussetzen, dass in der Zeit keine neuen Projekte nötig wären,“ betonte Uwe Jessen, der auch darauf hinwies, dass die investiven Mittel für 2023 den gleichen Umfang haben wie 2002 (614.000 Euro), der Euro von damals heute jedoch nur noch 75 Cent wert sei.

Sekretariatsleiter Harro Hallmann berichtete von der Arbeit in Kopenhagen und den Herausforderungen als Minderheit dort wahrgenommen zu werden, was sich unter anderem in fehlender Aufmerksamkeit seitens der zuständigen Kulturministerin zeige.