Willkommen beim Bund Deutscher Nordschleswiger

Freude über Knivsbergschild

13.Januar 2018

In Verbindung mit der BDN Neujahrstagung gab es am 13. Januar 2018 auch eine kleine Feier anlässlich der Aufstellung des Hinweisschildes „Knivsbjerg/Knivsberg“. BDN Hauptvorsitzender Hinrich Jürgensen sagte aus dem Anlass unter anderem:

Man bekommt ja nicht immer, was man sich zu Weihnachten wünscht… manchmal dauert es ein bisschen länger. Aber Anfang dieses Jahres war es endlich so weit. Wir haben unser Knivsbergschild bekommen. Genau genommen sogar zwei: das eine steht vor der Autobahnabfahrt „Haderslev Syd“, wenn man von Norden kommt. Das andere steht bei „Aabenraa Nord“, wenn man von Süden kommt.
Erlaubt mir dann einen kurzen Rückblick.
Der Wunsch nach einem Hinweisschild auf den Knivsberg wurde erstmals konkret als Empfehlung der Hauptversammlung der Schleswigschen Partei 2013 geäußert, geht aber auch auf die Sprachpolitischen Wünsche zurück, die 2010 von der BDN Delegiertenversammlung beschlossen wurden.
Diese wurden Anfang 2015 vom BDN Hauptvorstand zu einem Forderungskatalog mit 7 Punkten konkretisiert. Während die nachfolgende öffentliche Debatte sich nur um den einen Punkt drehte – zweisprachige Ortstafeln – so war das Knivsbergschild eine diese 7 Forderungen, an deren Durchsetzung wir seitdem konzentriert und zielgerichtet arbeiten.
Um das Schild auf den Weg zu bringen, musste die bisherige Versuchsregelung - was touristische Informationstafeln betrifft – permanent gestaltet werden.
Als dann die genauen Regeln vorlagen, haben wir uns um eine Tafel beworben. Dieser Bewerbung musste ein regionaler Ausschuss unterstützen.
Dafür, dass dies relativ reibungslos geklappt hat, möchte ich an dieser Stelle stellvertretend drei Personen danken:
1. Dem damaligen Verkehrsminister Hans Christian Schmidt
2. Dem Vorsitzenden des regionalen Ausschusses, Mogens Therkelsen und
3. Peter Bak Christensen vom Vejdirektorat.
Das Knivsbergschild ist aus zwei Gründen von besonderer Bedeutung für uns:
1. Wird damit der wichtigste kulturhistorische Ort der deutschen Minderheit mit einer Tafel gewürdigt und
2. Ist der Text des Schildes auf Deutsch und Dänisch.
Letzteres stört Dansk Folkepartis Ejler Schütt, der meint, ein Eigenname sei ein Eigenname.
Ich kann dazu nur sagen: Lieber Ejler, wir haben überlegt, ob das Schild nur den deutschen Text haben sollte, fanden das aber nicht richtig. Deswegen ist die dänische Bezeichnung auch dabei, und das ist gut so: Deutsch UND Dänisch.