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Sprachpolitische Forderungen aktualisiert

03.September 2019

 

Der BDN Hauptvorstand beschloss im Februar 2015 einstimmig die „Sprachpolitischen Forderungen der deutschen Minderheit, Strategie 2015 – 2020“. Die Strategie enthielt 7 Forderungen, an deren Umsetzung konkret gearbeitet werden sollte. Wichtige Instrumente bei der Umsetzung sind die Sprachencharta und Rahmenkonvention des Europarates und der damit zusammenhängende regelmäßige Monitoringprozess bei dem ausstehende Probleme angesprochen und Lösungsvorschläge vorgelegt werden können.

Auf seiner Sitzung am 2. September stimmte der Hauptvorstand dem von der Sprachpolitischen Arbeitsgruppe vorgelegten Aktualisierung einstimmig zu. Wichtige Forderungen bleiben:

  • Benennung von deutschsprachigen Ansprechpartnern in den Kommunen
  • Erstellen einer Sprachstrategie für kommunale Pflegeheime
  • Aufstellung von zweisprachigen Ortstafeln

Neu bzw. neuformuliert sind die Forderungen:

  • Finanzielle Unterstützung für die Produktion von Videos und die Verbreitung von aktuellen Informationen über die deutsche Minderheit in Dänisch und Deutsch
  • Deutsche Sprache & digitale Lösungen (Dies Betrifft beispielsweise Nem ID = digitale Signatur und MobilePay = Bezahlung via Mobiltelefon.
  • „Frivillighedscenter“ – Unterstützung des Sozialdienstes (Nachdem der Antrag des Sozialdienstes mit der Begründung abgelehnt wurde, dass die Beratung auf Deutsch stattfindet und den Mitgliedern der Minderheit vorbehalten ist.)

Weitere Informationen zum Thema Sprachpolitik: nordschleswig.dk/sprache.