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Freude bei der deutschen Minderheit über Nicht-Kürzung

23.November 2020

 

Auch die Rücknahme einer Kürzung kann Freude und Erleichterung auslösen. So freut sich der Generalssekretär des Bundes Deutscher Nordschleswiger, Uwe Jessen, darüber, dass die Bundesmittel für investive Projekte nicht – wie zwischenzeitlich angekündigt – um 200.000 Euro gekürzt werden. Damit stehen für 2021 814.000 Euro für wichtige bauliche Maßnahmen für die deutsche Minderheit in Nordschleswig zur Verfügung. Die Mittel werden dringend benötigt unter anderem für den Bau eines neuen Kindergartens sowie für eine Reihe von energieeinsparenden Projekten.

„Wir sind insbesondere den Bundestagsabgeordneten Petra Nicolaisen und Ingo Gädechens dankbar für ihre Unterstützung,“ so Jessen, der Ingo Gädechens entscheidenden Einsatz im Haushaltsausschuss des Bundestages hervorhebt.

Generalsekretär Uwe Jessen hofft, dass die Mittel auch in den kommenden Jahren zur Verfügung stehen werden, denn die Umsetzung der vielen investiven Maßnahmen bedarf Planungssicherheit: „Wir planen 3 bis 5 Jahre im voraus, damit die Mittel, die wir von der Bundesrepublik erhalten effektiv für die wichtigsten Projekte eingesetzt werden können.“ Zu diesen gehören vor allem auch notwendige Investitionen in die 20 Kindergärten und 14 Schulen der deutschen Nordschleswiger.